Eurovision: Im Siegestaumel kommt es zu fragwürdiger Szene

Eurovision: Im Siegestaumel kommt es zu fragwürdiger Szene

Dass Sängerin Netta nicht ganz oben in der Gunst der Fachjurys beim Eurovision Song Contest lag, hinderte sie nicht daran, am Ende ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. Sie verdrängte damit Cesár Sampson, den österreichischen Sunnyboy von der Pole Position. Dieser zeigte sich als fairer Verlierer und möchte der exotischen Sängerin gratulieren. Doch es kommt ganz anders.

Dass der Song "Toy" nicht bei allen gut ankommt, wurde schnell klar, denn im Internet rollte schnell eine Welle des Hasses und der Häme gegenüber der Sängerin und ihrem Land an.

Österreicher zeigt sich als fairer Verlierer 

Cesár Sampson, der einen überraschenden dritten Platz beim diesjährigen Grand Prix d'Eurovision belegte, zeigte sich hingegen als fairer Verlierer. Er lag nach der Jury-Wertung noch auf Platz 1 und damit vor Schweden, Israel und Deutschland. Obwohl er durch das Publikumsvoting am Ende nur Bronze erzielen konnte, möchte er Netta im Siegestrubel gratulieren.

Israelische Security mit zweifelhafter Geste

Doch dazu kommt es nicht. Das Video zeigt: Sampson streckt Netta die Hand hin, doch diese ist in der Situation kaum aufnahmefähig und geht weiter in Richtung Bühne. Doch dann drängt ihr Begleiter  ihn ab und der andere, im pinken Sakko zu sehen, fasst Sampson sogar ins Gesicht und stößt ihn so weg. War das fies oder ist es einfach im Freudentaumel passiert? Cesár nahm die Attacke nicht persönlich, ließ sich auch die Freude am Feiern nicht nehmen.

• Sophie Kausch
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