Gar nicht furchteinflössend: Der Rottweiler stammt ursprünglich aus Deutschland.
Gar nicht furchteinflössend: Der Rottweiler stammt ursprünglich aus Deutschland.

Die ursprünglich deutsche Hunderasse der Rottweiler gilt als massige Rasse und erhält daher oftmals einen schlechten Ruf, da sie eine Zeit lang von den Haltern zu aggressiven Exemplaren herangezogen wurde. Und das obwohl Rottweiler unglaublich loyale Tiere und wundervolle Begleiter sind, wenn sie die richtige Erziehung erfahren.

Rottweiler gibt es bereits seit der Zeit der römischen Legionnäre, aber die Rasse ist erst seit 1966 offiziell bekannt. Für lange Zeit begleiteten sie die Fleischer in der Region Baden Württembergs, um die Truppen vor Banditen zu beschützen. Rottweiler wurden im Zuge des Ersten Weltkriegs zu militärischen Zwecken eingesetzt, aber werden seitdem viel eher als Haustier geschätzt. 

Eine strenge Erziehung ohne Brutalität

Wenn eine Sache sicher ist, dann dass Rottweiler einen anspruchsvollen Charakter haben und somit nicht an Halter ohne Selbstvertrauen vergeben werden sollten. Seine Erziehung muss streng sein, ohne jemals brutal auf den Hund einzuwirken, da so ein potenziell aggressiver Hund entsteht. Rottweiler müssen im sehr jungen Alter sozialisiert werden, auch wenn vor allem Rüden dieser Rasse im Erwachsenenalter lieber allein leben. 

Bezüglich des Gesetzes ist vorgeschrieben, dass Halter von Rottweilern bestimmte Schritte durchführen müssen: Halteberechtigung, Registrierung per Chip oder Tättowierung, Impfung gegen Tollwut, sowie eine ausreichend hohe Haftpflichtversicherung. An öffentlichen Orten müssen Rottweiler einen Maulkorb tragen und angeleint sein. 

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