Der Akita Inu: Herkunft, Charakter, Pflege und Preis

Der Akita Inu: Herkunft, Charakter, Pflege und Preis

Gefällt dir der Akita oder Akita Inu, doch bist du dir noch nicht sicher, ob dir dieser japanische Spitz wirklich entspricht? Oh My Mag verrät dir alles, was du über diese Hunderasse wissen solltest, bevor du dir so einen Hund zulegst.

Herkunft des Akita Inu

Der Akita Inu ist ein Hund japanischer Herkunft. Sein Name bedeutet wörtlich übersetzt „Hund aus Akita“ (eine Provinz auf der Insel Honshu, im Norden Japans). Er stammt direkt vom Matagi Inu ab, einer mittelgroßen Hunderasse, die im 17. Jahrhundert als Kampfhund und zur Bärenjagd eingesetzt wurde. Im 19. Jahrhundert kam es zu Kreuzungen des Akita mit Deutschen SchäferhundenMastiffs und Tosas. Dabei ging jedoch sein urtypisches spitzähnliches Aussehen verloren.

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Im 20. Jahrhundert, als Hundekämpfe verboten wurden, kam es wieder zu Rückkreuzungen mit rein japanischen Hunderassen wie den Matagis. So ergab sich das Erscheinungsbild des heutigen Akita oder Akita Inu, der dem Akita Matagi wieder sehr ähnlichsieht.   

Charakter des Akita Inu

Mit seinem runden Kopf und seinem weiß-rötlichen Fell sieht der Akita Inu aus wie ein Plüsch- oder Kuscheltier. Doch hinter diesem gutmütig-gelassenen Aussehen verbergen sich ein starker Charakter und ein spezielles Wesen. Um ein zuverlässiger Familienhund zu werden, braucht dieses dynamische Tier eine konsequente Führung und gute Erziehung. Dann zeigt sich der Akita anhänglich, liebevoll, vertrauenswürdig und treu.

Für sein leibliches Wohl braucht er viel Bewegung. Er kann zwar auch in der Wohnung gehalten werden, doch dann dürfen Auslauf und Spiel nicht zu kurz kommen. Der Akita will gefordert werden, sowohl körperlich als auch geistig. Wer sich einen Akita zulegt, muss wissen, dass dieser Hund einen ausgeprägt dominanten Charakter hat und dazu neigt, andere Hunde und vor allem gleichgeschlechtliche Artgenossen dominieren zu wollen.

Erziehung des Akita Inu

Der Akita Inu gehört zu den primitiven Hunderassen, die mit dem Wolf genetisch am engsten verwandt sind. Er ist Unbekannten gegenüber von Natur aus reserviert und misstrauisch. Daher ist es wesentlich, ihn möglichst jung und gewissenhaft zu erziehen und an andere Menschen und Tiere zu gewöhnen, damit es später nicht zu Problemen kommt. Der Akita hat gern auch einmal seinen eigenen Kopf und gehorcht nicht unbedingt immer, vor allem wenn er hart angefasst wird.

Es empfiehlt sich, dem Akita Inu mit viel Liebe, Geduld, Nachsicht und Konsequenz zu verstehen zu geben, was von ihm erwartet wird. Positive Prägung ist die beste Art und Weise, einen Akita zu erziehen. Erziehungsergebnisse sollten ermutigt und belohnt werden. Übermäßige Strenge ist fehl am Platz! Ist er erst einmal erzogen, erweist sich der Akita als verlässlicher und anhänglicher Hund. Doch er muss auch zur Ruhe kommen können und braucht unbedingt seine Ruhe- und Schlafphasen.

Überhaupt liebt dieser Hund seine Ruhe. Daher ist es nicht angesagt, ihn mit Kleinkindern alleine zu lassen.

Anschaffungskosten für den Akita Inu

Wie bei vielen Rassehunden variiert auch der Anschaffungspreis für einen Akita je nach den körperlichen Eigenschaften, dem Erzeuger oder der Zucht. Für ein Männchen muss mit 700 bis 2 500 Euro gerechnet werden. Weibchen sind teurer und kosten zwischen 1000 und 3000 Euro.

• Sophie Kausch