Was ist Palmsonntag? Alles zu Ursprung und Traditionen

Was ist Palmsonntag? Alles zu Ursprung und Traditionen

Jedes Jahr wird Palmsonntag von der Christenheit gefeiert und das überall auf der Welt. Doch was es damit eigentlich auf sich hat und was genau gefeiert wird, erfahrt ihr dank OhMyMag in diesem Artikel.

Kommende Termine 

Das Fest fällt immer auf den Sonntag vor Ostern. Die nächsten Palmsonntage sind am:

25. März 2018 

14. April 2019 

05. April 2020

28. März 2021

10. April 2022

Ursprung des Festes

Palmsonntag bezieht sich auf den triumphalen Einritt von Jesus Christus auf einem Esel, der so nach Jerusalem kam. Nach der jüdischen Tradition hängen Palmsonntag und "Sukkot", das sogenannte "Laubhüttenfest" zusammen. Dabei wird sozusagen das zweite Erntedankfest im Jahr zelebriert.

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In den Evangelien steht, dass Jesus kurz vor Ostern entschied, die alte Stadt Jerusalem feierlich zu beschreiten. Er setzte sich auf ein Eselsfohlen, ein bescheidenes Reittier und wurde in der Bibel als der jüdische Messias beschrieben, der in Demut herrschen und der Welt Frieden bringen wollte.

Bei dem Einzug scheint es, als würden die Menschen den Messias erkennen und begrüßen ihn mit Klamotten, die sie an den Wegrand legen und winken mit Zweigen. 

Traditionen

Überall auf der Welt werden am Palmsonntag Prozessionen abgehalten. Je nach Region können die Zweige variieren.

Damals zu den biblischen Zeiten wurden Palmenzweige benutzt, doch heute sind es meist Buchsbaum- oder Olivenbaumzweige, in heißen Regionen manchmal auch Palmen.

Die Benutzung von gewissen Zweigen kann auch symbolische Bedeutung haben. Wird zum Beispiel Buchsbaum benutzt, steht das für Unsterblichkeit, was mit seiner kräftigen grünen Farbe zusammenhängt.

Während dem Gottesdienst wird die Bibelstelle mit dem Einzug in Jerusalem vorgelesen. Die Zweige werden gesegnet und dann an die Gläubigen verteilt. Diese nehmen sie mit und legen es zuhause an ihrem Kreuz ab. Die Zweige werden sorgfältig aufbewahr bis zum Aschermittwoch, wo sie wieder in die Kirche mitgebracht und verbrannt werden. 

• Sophie Kausch
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