Beauty-Expertin schminkt sich ein Jahr lang nicht ab: Der Grund und die Folgen machen betroffen

Beauty-Expertin schminkt sich ein Jahr lang nicht ab: Der Grund und die Folgen machen betroffen

Loni Venti ist besessen von Schönheit und betreibt auf Instagram einen eigenen Beauty-Kanal. Doch eines Tages wird ihr genau das zum Verhängnis...

Loni Ventis Welt besteht aus Beauty und Glamour. Als Redakteurin für Cosmopolitan, Teen-Vogue und Glamour weiß die Amerikanerin genau, wie man sich zurecht macht und seine Vorzüge gekonnt durch Make-Up ins richtige Licht setzt. Dann jedoch lernt sie ihren Freund Artie kennen - und all das, womit sie ihr Geld verdient, wird ihr zum Verhängnis.

Weil die Beauty-Redakteurin befürchtet, dass ihr ungeschminktes Gesicht zu anders zu der zurechtgemachten Version aussehen könnte, traut sie sich nicht mehr, sich abzuschminken. Sie geht jeden Abend mit Make-Up zu Bett. Erst morgens, wenn sie alleine ist, schminkt sie sich ab - um im Anschluss direkt wieder eine neue Schicht Schminke aufzutragen.

Doch Loris Haut verzeiht ihr die Tortur nicht und revanchiert sich mit Pickeln und Unreinheiten: „Die Poren waren verstopft, ich hatte Pickel auf der Stirn und überall, meine Gesichtsfarbe war trüb und sah überhaupt nicht frisch aus“, erzählt die Amerikanerin.

Eines Tages schreibt sie einen Artikel darüber, wie wichtig es für die Haut ist, sich immer abzuschminken, und so fasst sie sich ein Herz: Lori schminkt sich ab und bestellt ihren Freund zu sich. Dieser reagiert jedoch völlig anders, als sie erwartet hätte: Er sagt seiner Freundin, dass er keinen Unterschied sehe zwischen ihrem geschminkten und dem ungeschminkten Gesicht; vielmehr empfände er die ungeschminkte Version sogar als natürlicher und somit angenehmer.

Gegenüber der Cosmopolitan gibt Lori zu: „Heute fühle ich mich immer noch nicht annähernd so sexy und stark ohne meine ‚Kriegsbemalung‘ - vielleicht werde ich das auch nie. Aber zu wissen, dass ich bei Artie 100% ich selber sein kann, ohne mich von einer besseren oder gar perfekten Seite zeigen zu müssen, hat uns einander viel näher gebracht.“

• Sophie Kausch
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