Sie werfen 3000 Tiere aus der Mülltonne ins Wasser. Schaulustige strömen in Massen an!

Sie werfen 3000 Tiere aus der Mülltonne ins Wasser. Schaulustige strömen in Massen an!

Die zehnte Auflage des eines ganz speziellen Wettbewerbs sorgte erneut für jede Menge Unterhaltung in Siegburg bei Bonn. Die Aktion ist dafür gedacht, der örtlichen Jugendbehindertenhilfe zu Gute zu kommen. Die Bilder sind an Farbenfreude nicht zu überbieten.

Ein Spaß für Groß und Klein 

An der Brüstung der Ilse-Hollweg-Brücke stehen fünf prall gefüllte Regentonnen, bereit zum Einsatz, während sich Schaulustige jeden Alters auf und um das Bauwerk herum drängen, um den besten Blick auf das Event zu erhaschen. Nach dem Countdown und zum Starschuss ist es Punkt 11.00 Uhr: Jetzt werden die Tonnen geöffnet und rund 3000 gelbe Enten purzeln hinab in den  Mühlengraben: Von dort aus treten die nummerierten Gummienten ihre 2,74 Kilometer lange Reise durch den wilden Bach an.

10-jähriges Jubiläum des Wettbewerbs

Bereits das zehnte Mal wurden „Adoptiventen“ für drei Euro zu Wasser gelassen, die der Jugendbehindertenhilfe Siegburg Rhein-Sieg zugute kam. Die 14 schnellsten Enten erhalten jedes Jahr Preise, die von Sponsoren zur Verfügung gestellt werden. Dieses Mal ist der Hauptpreis ein Gutschein für ein „All you can Train“ in der Tai Chi-Akademie Rhein-Sieg, mit dem der Gewinner an allen Tai Chi-Klassen in der Woche teilnehmen kann.  

Erlös geht an Jugendbehindertenhilfe

„Kein Kind soll mit leeren Händen nach Hause gehen“, betont Vorstandsmitglied der Jugendbehindertenhilfe Jörg-Peter Schlieder. So gehen nicht nur die 14 schnellsten Enten gehen als Sieger aus dem Rennen hervor, sondern es werden alles in allem mehr als 300 kleine Preise verteilt. Die restlichen Preise werden dann von Kindern an der Ziellinie des Rennens, wo ein Familienfest stattfindet, ausgelost. Passend zum zehnjährigen Bestehen ist dieses Mal ein Erlös von knapp 10 000 Euro für die Jugendbehindertenhilfe zusammengekommen. 

• Sophie Kausch
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