Tierquälerei: So drastisch geht Erdogan jetzt in der Türkei vor!

Tierquälerei: So drastisch geht Erdogan jetzt in der Türkei vor!

Ein neuer Gesetzesentwurf soll dafür sorgen, dass Tierquälerei von Haus- und Straßentieren mit zum Teil hohen Gefängnisstrafen geahndet werden kann. Das zuständige Ministerium hat den Entwurf nun an die entsprechenden Ministerien in der ganzen Türkei geschickt und gefordert, innerhalb von 30 Tagen Stellung zu beziehen. 

Neue, härtere Strafen 

Laut der türkischen Tageszeitung Milliyet soll ein neuer Gesetzesentwurf dafür sorgen, dass die Tötung und Folterung von Haus- und Straßentieren mit Haftstrafen von bis zu viereinhalb Jahren belegt werden kann. Menschen, die sich der Tötung gefährdeter Tiere strafbar gemacht haben, sollen nach dem neuen Entwurf sogar mit Gefängnisstrafen von bis zu sieben Jahren rechnen müssen. 

Abschreckung erhöhen 

Paragraph 151 des türkischen Strafgesetzbuches sah bis jetzt zwar bereits Gefängnisstrafen zwischen vier Monaten und drei Jahren für Menschen, die Tiere quälen oder töten, vor - dies galt jedoch nur dann, wenn diese Tiere auch einen Besitzer hatten. Justizminister Abdulhamit Gül stellte bereits im Oktober vergangenen Jahres klar: „Unser Ministerium beschäftigt sich nun mit der Frage, was getan werden kann, um die Abschreckung zu erhöhen. Jedes Lebewesen ist dem Staat, der Verwaltung, jedem Einzelnen von uns anvertraut. In Anbetracht dessen haben wir unsere Arbeit hinsichtlich der Bedürfnisse und Mängel in dieser Frage in der vergangenen Woche aufgenommen.“

• Sophie Kausch
Weiterlesen