Frauen sollen anfälliger für Winterdepression sein als Männer

Wenn sich die dunkle Jahreszeit einstellt, fühlst du dich vielleicht viel müder, nervöser oder erlebst einen enormen Energiemangel. Laut einer schottischen Studie sind diese Symptome einer saisonalen Depression bei Frauen häufiger als bei Männern.

2-3 % der Bevölkerung sollen von saisonalen Depressionen (Winterdepression) bzw. saisonalen affektiven Störungen (SAD) betroffen sein. Forscher des Instituts für Gesundheit und Wellness der Universität Glasgow führten eine Studie an den betroffenen Personen durch, um dieses Phänomen besser zu verstehen.

Die Studie, die im Journal of Affective Disorders veröffentlicht wurde, wurde an 150.000 Personen durchgeführt. Die Forscher listeten die Symptome der saisonalen Depression auf. Dazu kann Anhedonie gehören, die Unfähigkeit, Freude an angenehmen Aktivitäten zu finden. Zu diesen Symptomen gehören auch Müdigkeit, Anspannung und Stimmungsschwankungen.

Wissenschaftler glauben, dass diese Gefühle bei Frauen häufiger auftreten als bei Männern, unabhängig von ihrem Lebensstil und ihren Gewohnheiten, sei es Alkohol- und Tabakkonsum oder Bewegungsmangel. Die Forscher kamen daher zu dem Schluss, dass Frauen stärker von saisonalen Depressionen betroffen sind als Männer.

Daniel Smith, Mitverfasser der Studie, fügte hinzu, dass diese Analyse den Angehörigen der Gesundheitsberufe bei ihren Verschreibungen helfen könnte. Der Wissenschaftler sagte: „Ärzte sollten sich dieser Geschlechterunterschiede bei saisonalen Stimmungsschwankungen bewusst sein, um die Erkennung und Behandlung von depressiven Symptomen während des ganzen Jahres zu erleichtern.

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