Hantavirus

Deutsche Gesundheitsämter warnen vor der rasenten Ausbreitung des Hanta-Virus. Von Januar bis Juni 2017 wurden bereits zahlreiche Fälle registriert. Hinter der Übertragung steckt eine süße, harmlos anmutende Maus.

Verbreitung des Hanta-Virus in Deutschland

In Deutschland wurden laut Robert-Koch-Institut seit Anfang 2017 bereits 670 Fälle registriert (Stand: Juni 2017). Das sind fast dreimal so viele wie 2016. Vor allem Baden-Württemberg ist betroffen mit mehr als 460 Fällen.

Übertragung von Rötelmaus auf den Menschen über die Atemwege

In Kot, Urin und Speichel der Rötelmaus kann sich das Hanta-Virus befinden. Es verbreitet sich meist über den Staub bei Arbeiten auf dem Dachboden, im Keller, in der Garage oder im Garten. Deshalb wird dazu geraten, den Staub zunächst du befeuchten und zu desinfizieren. Das Hanta-Virus breitet sich nicht von Mensch zu Mensch aus.

Symptome bei Erkrankung

 Erkrankte leiden an Fieder und den üblichen grippesymptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen. Husten- und Sehstörungen können hinzukommen. Nach einigen Tagen kommt es zu Bauchschmerzen, begleitet von Durchfall und Erbrechen. In der Regel heilt die Krankheit wieder von alleine ab, zu Todesfällen kommt es nur sehr selten.

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