Kritik an Beyoncé: Ihr strenger Diätplan schockiert ihre Anhänger

Kritik an Beyoncé: Ihr strenger Diätplan schockiert ihre Anhänger

Für Beyoncé hagelt es Kritik. Zur Vorbereitung auf das Festival Coachella hat ihr Coach einen strengen Ernährungsplan für sie zusammengestellt, der ihr helfen soll, die Kilos, die sie während der Schwangerschaft zugenommen hat, wieder loszuwerden. Dass der Star Werbung für dieses Programm macht, kommt bei den Internetnutzern gar nicht gut an. 

Im Sommer 2018 schreibt Beyoncé Geschichte: Sie ist die erste Frau, die das Coachella-Festival, eines der bedeutendsten Ereignisse in den USA, eröffnen darf. Ihr Konzert, das feministische Werte hervorhebt und eine Hommage an die afro-amerikanische Kultur ist, zieht viele Zuschauer an. Doch heute steht die Sängerin im Mittelpunkt heftiger Kritik. Grund dafür ist ihre körperliche Vorbereitung auf das Festival.

Sie teilt ihr Programm  

Auf ihrem YouTube-Kanal macht die Sängerin nämlich Werbung für ein Programm namens 22 days nutrition. Auf dem Mitte Juli veröffentlichten Video sieht man die Sängerin am ersten Tag der Proben für das Festival auf einer Waage stehen: „Jetzt wiege ich 80 kg. Das wird harte Arbeit. Los geht's."

Beyoncé nimmt an dem Programm 22 days nutrition teil, dass von dem Coach und Autor Marco Borges entwickelt wurde. Obwohl dieses normalerweise auf 22 Tage ausgelegt ist, macht die Sängerin es für die doppelte Zeit, um die Kilos, die sie während der Schwangerschaft zugenommen hat, wieder loszuwerden (im Juni 2017 brachte sie die Zwillinge Sir und Rumi zur Welt).

Der Hauptaspekt bei dieser Diät ist es, nichts anderes als Obst, Gemüse und pflanzliche Produkte zu essen. In der Netflix-Dokumentation zu den Vorbereitungen auf ihr Konzert berichtet Beyoncé von ihrem Verzicht auf Brot, Zucker, Fleisch, Nudeln, Milchprodukte, Alkohol und Reis. Schon seit 2013 sind Beyoncé und ihr Mann Jay-Z Befürworter dieser rein pflanzlichen Diät.

Im Widerspruch zur Bodypositivity-Bewegung

In den Medien und den sozialen Netzwerken wird Beyoncé vorgeworfen, leichter zu beeinflussende Mitmenschen durch das Schönheitsideal eines dünnen Körpers unter Druck zu setzen. „Beyoncé schlägt aus diesem Schönheitsideal Profit. 2006 hat sie bereits mit einer nur auf Flüssigkeiten basierenden Diät zu Vorbereitung auf den Film Dreamgirls Aufsehen erregt. Damit schlägt sie Profit aus ihren Fans, die diesem unerreichbaren Ideal nacheifern wollen", erklärt die Journalistin Laura Snapes vom Guardian.

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Auf Twitter schreiben die Internetnutzer, dass sie von der Sängerin enttäuscht sind, deren Aktionen im krassen Gegensatz zu ihrer Body-Positivity-Botschaft stehen. „Ich vergöttere Beyoncé, aber mir gefällt es nicht, dass sie Tipps zu Diäten gibt", schreibt eine junge Frau. „Es enttäuscht mich, dass sie für eine so extreme Diät wirbt. Nutz deinen Einfluss lieber, um für die Vielseitigkeit der Schönheit zu werben", schreibt eine andere.

Beyoncé ist an Diäten gewöhnt 

Beyoncé, die an radikale Diäten gewöhnt ist, hat schon die ein oder andere umstrittene Methode ausprobiert, darunter auch die Dukan-Diät (eine extreme Eiweißdiät, von der Gesundheitsexperten abraten). In ihrer Netflix-Doku beklagt sich die Sängerin über ihren Hunger: „Ich habe mich auf jeden Fall dazu getrieben weiterzugehen, als ich dachte fähig zu sein. Und eines habe ich daraus gelernt: ich werde mich nie mehr so weit treiben." Mehr der heftigen Reaktionen auf ihre Diät könnt ihr im Video lesen! 

Sarah Kirsch
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