Tierschützer entdecken angekettetes Orang-Utan-Baby: Der Grund macht sie sprachlos

Tierschützer entdecken angekettetes Orang-Utan-Baby: Der Grund macht sie sprachlos

Die menschliche Grausamkeit gegenüber Tieren kennt kein Ende: Das beweist erneut dieser Fall aus Indonesien. Dort hat ein kleiner Orang-Utan über ein Jahr angekettet in einer Spalte zwischen zwei Gebäuden verbracht – die Begründung des Besitzers ist haarsträubend.

Es ist das Schicksal des kleinen Mingkys, das derzeit Tierschützer auf der ganzen Welt schockt: Als Baby wird der Orang-Utan in einem indonesischen Waldgebiet gefangen genommen. Wie bei vielen anderen gefangenen Orang-Utans ist es wahrscheinlich, dass seine Mutter von den Wilderern zuerst getötet wird.

Kein Schutz vor Regen und Sturm

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Seitdem wird der kleine Menschenaffe in dem winzigen Bereich zwischen zwei Mauern gehalten – eine Kette hält ihn an der Mauer fest.  Schutz vor Wind und Sturm? Fehlanzeige. Mingky hat nur Schutt als Unterlage und die Erinnerung an seine tote Mutter, wenn er sich abends zum Einschlafen selbst umarmt. „Der Besitzer hielt den Orang-Utan auf seinem Grundstück gefangen, als Belustigung für seine Familie“, so der Direktor des Orangutan Information Centre, Panut Hadisiswoyo, gegenüber The Dodo.

Mittlerweile ist Mingky in einem Tierschutzprogramm

Es ist seine Organisation, die das Tier letztendlich findet und beschließt, zu handeln. Gemeinsam mit den zuständigen Behörden und der Polizei rücken die Tierschützer an, um das Baby endlich zu befreien. „Der Besitzer hat dem Rettungsteam auch erlaubt, den Orang-Utan mitzunehmen“, so Hadisiswoyo.

Als Mingky endlich seine Ketten los wird, reagiert er zuerst verängstigt und aggressiv. Mittlerweile ist der Menschenaffe jedoch in ein Tierschutzprogramm aufgenommen worden und darf später, wenn alles gut verläuft, zurück in die freie Natur.

Sophie Kausch
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