Babys schreien: Was beruhigt die Kleinen?

Babys schreien: Was beruhigt die Kleinen?

Ein Kind zu erziehen und zu Beginn den richtigen Umgang mit deinem Baby zu finden, ist sicherlich nicht einfach. Viele Mütter müssen sich erst an die ganze Aufmerksamkeit gewöhnen, die das Neugeborene für sich einfordert. Da kann es häufig zu Belastungssituationen kommen, denen nicht jede Frau gewachsen ist. Wir geben dir praktische Tipps, wie du schreiende Babys beruhigst und ihnen ein Gefühl von Sicherheit vermittelst.

Es ist soweit: Nachdem du Vor- und Nachteile einer Krankenhausgeburt abgewogen hast und dich für den richtigen Ort einer Geburt entschieden hast, hältst du dein Baby in den Armen. Mit Sicherheit hat man dir schon während der Schwangerschaft eingebläut, möglichst locker und entspannt im Umgang mit diesem zu bleiben. Solche Ratschläge sind sinnvoll, auch wenn du sie manchmal gar nicht mehr hören willst; Stresshormone gehen nämlich auf das Ungeborene über, genauso wie Alkohol und andere Stoffe, die es irreparabel schädigen können.

Im Falle von Hektik, Stress und Belastung heißt das, dass dein Kind mit all dem irgendwie fertigwerden muss. Genauso clever ist es, Ruhe zu bewahren, wenn dein Baby schreit und scheinbar gar nicht mehr aufhören möchte.

Immer cool bleiben: Wie du mit einem schreienden Baby am besten umgehst

Babys reagieren sehr deutlich auf Wärme und Zuneigung, die Geborgenheit schafft eine unzertrennliche Bindung zur Mama. Wenn ein Baby schreit, dann benutzt es das einzige Mittel, um sich irgendwie verständlich zu machen. In diesem Fall solltest du also Ruhe bewahren und einen kleinen Spaziergang machen, es ablenken oder es an dich drücken. Hab keine Scheu, wenn du dazu mal nicht in der Lage bist - auch dein Partner, die Großeltern oder liebe Freunde können dir hier vieles abnehmen. Wichtig ist, dass du einem schreienden Baby das Gefühl gibst, wahr- und ernstgenommen zu werden.

Baby schreit: Oft ein Indiz für Bauchschmerzen oder Blähungen

Wenn Nahrung unzerkaut in den Magen gelangt, bedeutet das eine ganz schöne Kraftanstrengung für den Körper. Gerade kleine Babys können damit nur schwerlich umgehen, das Bauchweh schmerzt und bringt Unwohlsein mit sich. Schreiende Babys signalisieren dir damit, dass du dich um sie kümmern sollst. Streichle sanft das Bäuchlein, mach eine Wärmflasche startklar oder schaue, ob leichte Massagen, die es natürlich auch für werdende Mamas gibt, Besserung bringen. Bewegung hilft, um Verspannungen und Völlegefühl im Bauch zu lösen.

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Musik beruhigt schreiende Babys im Handumdrehen

Wohlklingende, rhythmische Musik hat nachweislich einen positiven Effekt auf dein Kind. Es hilft effektiv dabei, Stress zu verhindern und Angst zu lösen. Dieses Sicherheitsgefühl wirst du in Form eines ruhigeren, gelasseneren und entspannteren Babys nach kurzer Zeit schon hervorrufen. Zeige deinem Baby, von wo genau die Geräusche herkommen und lasse es spielend neue Dinge kennenlernen.

Rituale helfen, um schreiende Babys erst gar nicht zur Gewohnheit werden zu lassen

Wie bei Erwachsenen auch, sehnt sich dein Kind nach Stabilität und Planbarkeit. Täglich wiederkehrende Rituale, vor allem beim Aufstehen und Zubettgehen, sind wichtig. Zart schwingende Melodien helfen beim Einschlafen oder Entspannen für Zwischendurch, ebenso wie kleinere Geschichten oder Abläufe, welche die Denkleistung deines Kindes fordern. Sei bei all dem nicht zu starr und versuche, die Ursachen herauszufinden. Ein schreiendes Baby möchte dir etwas mitteilen, du wirst im Handumdrehen feststellen, worauf dein Kind „anspringt". Das Bedürfnis nach Nähe zur Mutter ist es, was einen stabilen Charakter formt. Du kannst das aktiv unterstützen, indem du auch in stressigen Situationen Ruhe bewahrst.

Simone Haug
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