Passanten hören Schreie aus der Kanalisation. Dann eilt die Feuerwehr herbei!

Passanten hören Schreie aus der Kanalisation. Dann eilt die Feuerwehr herbei!

Es sind unglaubliche Bilder, die auf diesem Video zu sehen sind. Ein Sanitäter in Nord-Durban, an der Ostküste Südafrikas, zeigt nach einer dreistündigen Rettungsaktion stolz, was er da gerettet hat!

Aus einem Schacht dringt ein leises Wimmern. Die Feuerwehr reagiert sofort.

Leises Wimmern und klägliches Schreien

Passanten waren auf das Baby aufmerksam geworden, nachdem sie leises Wimmern und klägliches Schreien aus einer Kanalisation hervorkommen hörten. Zu Anfang hatten sie das Geräusch für das Mauzen einer Katze gehalten. Doch nach vorsichtigem Anheben des Deckels, um zu sehen, woher genau das klagende Geräusch kam und welche Ursache es hatte, erkannten sie schnell, dass es sich um ein weinendes Baby handeln musste und riefen um Hilfe.

„Die Polizei untersucht jetzt die näheren Umstände, wie und warum das Baby in die Kanalisation gekommen ist, und wird versuchen, die Mutter ausfindig zu machen“, erklärt Robert McKenzie, einer der an der Rettungsaktion beteiligten Sanitäter.

McKenzie berichtet des Weiteren, dass die Kleine, denn es handelte sich um ein kleines Mädchen, etwa zwei Meter tief in der Kanalisation stecken musste, als das Rettungsteam ankam. Die Einsatzkräfte mussten erst den Boden ausheben und das Betonrohr mit Hammer und Meißel aufbrechen, ehe sie das nackte Baby schließlich in fünf Meter Tiefe in einem Betonrohr von einem Meter Durchmesser zu fassen bekamen.

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Und McKenzie fügt noch hinzu: „Es ist ein Glück, dass sie gerettet werden konnte und sich derzeit in einem stabilen Zustand befindet. Ein großartiger Ausgang für alle, die an dieser Rettung teilgenommen und erste Hilfe geleistet haben. Auch die Gemeinde war gleich sehr hilfsbereit… Eine großartige Sache!“

Dazu muss gesagt werden, dass in Südafrika jährlich um die 3.500 Babys ausgesetzt werden.

Jetzt übernehmen die Sozialdienste die Aufgabe, das kleine Mädchen in eine Betreuungsstätte zu bringen und dann adoptionswillige Eltern zu finden.

Fred Eilig
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