„Barbie Dream Gap": Dank dieser neuen Barbie sollen kleine Mädchen lernen groß zu träumen

„Barbie Dream Gap": Dank dieser neuen Barbie sollen kleine Mädchen lernen groß zu träumen

Das Projekt „Barbie Dream Gap" zielt darauf ab, die Horizonte kleiner Mädchen in Sachen Karriere und Arbeit zu erweitern und groß zu träumen, wenn es um die zukünftige Berufswahl geht! Auch die neuste Barbie-Puppe soll dabei helfen.

Ein Projekt, das den kleinen Mädchen zeigen soll, dass sie große Träume haben und nach den Sternen greifen sollten: Barbie bringt zu Ehren von Samantha Cristoforetti, einer der wenigen Frauen, die für die Europäische Weltraumorganisation arbeiten, eine Puppe nach ihrem Ebenbild auf den Markt.

Wenig Wertschätzung für Frauen in der Weltraumorganisation

Die Europäische Weltraumorganisation erhofft sich außerdem von dieser Zusammenarbeit, dass die Rolle der Frau innerhalb der Weltraumorganisationen mehr Wertschätzung findet. Denn tatsächlich finden sie nicht sonderlich Beachtung, und auch Samantha Cristoforetti ist allgemein kaum bekannt.

Das zeigt sich nicht nur in Europa, sondern auch in den USA, wo die NASA endlich mehr Frauen aktiv mit in die Raumfahrt einbezieht. So könnte die erste Person, die den Mars je betreten wird, eine Frau sein und auch auf dem Mond soll nun zum ersten Mal eine Frau landen. Allerdings gibt es Rückschläge, da die NASA einfach nicht genügend für Frauen ausgerüstet ist. 

Samantha Cristoforetti: ein weibliches Vorbild 

Dabei ist die Europäerin Samantha Cristoforetti in vielen Bereichen eine Vorreiterin: Sie ist die erste italienische Frau, die für die Europäische Weltraumorganisation arbeitet, außerdem ist sie das dritte weibliche Mitglied überhaupt. Als ehemalige Pilotin der Luftwaffe ihres Landes spricht sie fünf Sprachen, darunter Französisch, Russisch und Chinesisch.

Sie tritt der Europäischen Weltraumorganisation im Jahr 2009 bei und wird 2012 für eine sechsmonatige Mission an Bord der internationalen Raumstation auserkoren. Sie verbringt also 199 Tage im All, dies entspricht der längsten Dauer, die jemand bisher im All verbracht hat.

Träume groß, erreiche viel

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Isabel Ferrer, die Verkaufsleiterin von Barbie in Europa, erklärt, das Unternehmen sei stolz über die Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation, mit der sie etwas ganz Bestimmtes bezwecken: Junge Mädchen dazu zu inspirieren, die nächste Generation von Astronautinnen, Ingenieurinnen und Wissenschaftlerinnen im All zu werden.

„Dadurch, dass die Mädchen den Puppen beim Spielen jeden beliebigen Beruf geben können, hat Barbie schon immer die Einstellung der kleinen Mädchen gefördert, dass sie seien können, wer sie wollen. Dies fördert außerdem die Selbstwahrnehmung und das Vorstellungsvermögen", fügt sie hinzu.

Diese Barbie bleibt allerdings ein einzigartiges Modell, das nicht auf dem freien Markt angeboten wird. Damit bleibt auch die Astronauten-Barbie vorerst ein Traum...

Lea Pfennig
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