Mattel entwickelt eine Puppe zu Ehren von Rosa Parks

Mattel entwickelt eine Puppe zu Ehren von Rosa Parks

Die Marke Mattel bringt eine Puppe von Rosa Parks, der Begründerin der Bürgerrechtsbewegung in den USA, auf den Markt. Diese neue Barbie ist Teil der Puppenkollektion zu Ehren inspirierender Frauen.

Der 26. August ist in den USA Tag der Gleichstellung der Frauen. Mattel wählt diesen Tag, um seine neue, nach dem Vorbild von Rosa Parks entwickelte Puppe auf den Markt zu bringen.

Diese Barbie ist Teil einer größeren Puppenkollektion, die von berühmten Frauen, wie der Astronautin Sally Ride, der ersten Amerikanerin die ins All gereist ist, inspiriert wurde.

Wer war Rosa Parks?

Rosa Parks lebt zur Zeit der Rassentrennung in Alabama, den USA. Sie steht für den unermüdlichen Einsatz im Kampf für die Bürgerrechte. Am 1. Dezember 1955 geht sie in die Geschichte ein, denn sie weigert sich, einem weißen Mann ihren Platz im Bus zu überlassen. Sie wird daraufhin festgenommen und bekommt eine Strafe von 15 Dollar. Vier Tage später beschließt sie gegen dieses Urteil Einspruch einzulegen.

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Dies ist der Auslöser für eine massive Protestwelle, die in dem 380-tägigen und von Martin Luther King geleiteten Busboykott von Montgomery gipfelt. Der Protest endet am 13. November mit der Abschaffung des Rassentrennungsgesetzes für Busse.

Mit der Produktion dieser Puppe geht Mattel also nun einen weiteren Schritt, das etwas angestaubte und veraltete Bild von Barbie zu modernisieren. Sehr viel besser als die Sorte von Barbies, die sogar gefährlich sein können.

Simone Haug
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