Blähungen: Woher kommen sie und was kannst du dagegen unternehmen?

Blähungen: Woher kommen sie und was kannst du dagegen unternehmen?

Mit Sicherheit hast du dich schon einmal dabei erwischt, wie du „Darmentweichungen" oder schlicht Fürzen aus dem Weg gehen kannst, oder? Blähungen gehören zum Leben dazu und sind in den meisten Fällen kein Symptom für eine Krankheit, sondern für einen funktionierenden Darm - dennoch kann es unangenehm werden, wenn ständig Blähungen auftreten und Flatulenzen dich im täglichen Leben einschränken. Wie geben dir leicht verständliche Erklärungen und zeigen, wie du Blähungen am besten angehen kannst.

Wenn sich in Magen und Darm zu viel Luft und andere Gase ansammeln, ist der Körper natürlich bemüht, sich dieser zu entledigen. Typischerweise merkst du das durch eindeutige Darmgeräusche, regelmäßiges „Furzen" und ein leicht unangenehmes Völlegefühl im Bauch.

Am wahrscheinlichsten ist es, dass Blähungen durch bestimmte Lebensmittel hervorgerufen werden, die zu einer höheren Produktion von Gas führen. Blähungen sind eher nicht gefährlich, sie gehören auch bei einem Reizmagen oder Reizdarm dazu - wenn du chronisch unter Blähungen leidest, kannst du mit einer Ernährungsumstellung das Ganze in den Griff bekommen.

Fun Fact: 24 Fürze pro Tag gelten als normal - was tun bei Blähungen?

Nicht wenige Menschen leiden unter chronischen Blähungen, was ein klares Indiz dafür ist, dass das Ganze mit dem Lebenswandel und vor allem der Ernährung zusammenhängt. Nur dann, wenn sich zu Blähungen auch noch Bauchschmerzen oder Erbrechen gesellen, solltest du das aber ernst nehmen und zum Arzt gehen. Ansonsten gilt: Fürze sind ein natürliches Regulativ, um überschüssige Luft-Gas-Gemische nach außen zu befördern.

Es gibt zum einen Lebensmittel, die du eher weniger gut verträgst - zum anderen aber auch schlicht solche, die zu starken Blähungen führen und daher weniger konsumiert werden sollten. Hier eine kleine Übersicht von Dingen, die du bei starken und regelmäßigen Blähungen besser meiden solltest:

-        Kohlensäurehaltige Getränke

-        Fruchtsäfte

-        Diät- und Light-Produkte, die Sorbit enthalten oder diverse Fruktosezusätze

-        Milchdrinks

-        Zu reichhaltige Mahlzeiten

-        Rauchen

-        Alkohol

Regelmäßige Bewegung und kleinere Mahlzeiten helfen, um Blähungen in den Griff zu bekommen

Wenn dein Körper plötzlich nach einem reichhaltigen Mittagessen darauf mit Blähungen reagiert, ist das ein klares Zeichen dafür, dass du einfach regelmäßiger, dafür aber kleinere Mengen essen solltest - das schont den Darm, kommt nebenbei deinen Geschmacksnerven zugute und hilft auf dem Weg zu einer schmaleren Figur.

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Viele Menschen kauen aber auch nicht richtig und verschlingen ihr Essen regelmäßig, was natürlich Mehrarbeit für den Darm bedeutet, was sich in Blähungen bemerkbar macht. Anstelle des berühmten Mittagsschlafs, der eher am Nachmittag stattfinden sollte, hilft häufig auch ein ausgedehnter Verdauungsspaziergang.

Ballaststoffreiche Ernährung als Hausmittel gegen Blähungen

Wer regelmäßig stark verarbeitete Lebensmittel isst und weniger auf Gemüse und Obst zugreift, wird wahrscheinlich zu wenige Ballaststoffe zu sich nehmen. Es werden mindestens 30 Gramm pro Tag empfohlen, vor allem Kohlsorten, Hülsenfrüchte, Bananen, Aprikosen und natürlich Vollkornprodukte enthalten Ballaststoffe. Achte aber darauf, dass du auch hier schön über den Tag verteilst und dich gerade zu Beginn einer Ernährungsumstellung langsam herantastest - der Darm muss sich an die Quellstoffe, die so auch wieder ausgeschieden werden, erst gewöhnen und könnte deine Blähungen kurzzeitig sogar verstärken.

Falls du gerne zu Hausmitteln greifst, haben wir auch ein paar Tipps parat, die gut gegen Durchfall oder auch Kopfschmerzen helfen. Sollte es euch aber besonders schlecht gehen, empfiehlt sich natürlich immer der Gang zum Arzt.

Simone Haug
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