Ihr BH drückt immer an die gleiche Stelle mit fatalen Folgen

Ihr BH drückt immer an die gleiche Stelle mit fatalen Folgen

Lynne McConnell trägt BHs wie viele andere Frauen auch - doch bei ihr kommt es aufgrund dessen zu fatalen Folgen...

Als Lynne McConnell das erste Mal die Zyste im Brustbereich bemerkt, ist es fast schon zu spät - sie kann nur noch operativ entfernt werden. Ab sofort muss die Schottin für drei Monate mit einem Loch zwischen den Brüsten leben, wie die Dailymail berichtet.

Zu enge BHs führen zu Zyste im Brustbereich 

Wie viele andere Frauen auch trägt Lynne McConnell BHs. Doch mit den Folgen hat die 51-Jährige nicht gerechnet: Weil die Bügel des BHs so eng sitzen und immer wieder auf die gleiche Stelle zwischen ihren Brüsten drücken, bildet sich mit der Zeit eine schmerzhafte Stelle.

Als die Schottin zum Arzt geht, werden ihr zunächst Antibiotika verschrieben, weil die Ärzte einen Abszess für den Grund ihrer Beschwerden halten, der von einer Entzündung verursacht wurde. Doch als die Medikamente nicht wirken, entschließt Lynne, sich einen Monat später in einer Spezialklinik untersuchen zu lassen.

Entfernung der Zyste und langsame Heilung  

Dort erhält die 51-Jährige endlich die richtige Diagnose: Durch den Druck der Bügel wurden Poren verstopft und damit das Wachstum einer Zyste begünstigt. Lynne muss den Knoten operativ entfernen lassen, wobei eine offene Wunde entsteht, die nicht vernäht werden kann.

Täglich muss diese neu versorgt und verbunden werden und braucht schließlich ganze drei Monate, um endlich zu heilen. Lynne erinnert sich an diese Zeit nur ungern: "Ich konnte wochenlang keinen BH tragen und versuche jetzt stolz darauf zu sein, wie ich aussehe. Es war überhaupt nicht schön."

Bewusstsein schaffen für andere Frauen 

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Die Schottin, die vor fünf Jahren von Glasgow nach Brighton gezogen ist, geht jetzt mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit, weil sie ein Bewusstsein dafür schaffen will, was das Tragen von zu engen BHs auslösen kann: "Es hat mein Selbstwertgefühl sehr lange negativ beeinflusst.

Dieses Loch war das erste und letzte, woran ich jeden Tag dachte", so die 51-Jährige. "Ich möchte, dass die Leute aus dem was mir passiert ist, etwas lernen. Ich möchte nicht, dass jemand anderes das durchmachen muss, was ich durchgemacht habe."

Maximilian Vogel
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