Augen auf beim Bikini-Kauf: Dermatologin warnt vor Ekelfund in Bademode, der unsere Gesundheit aufs Spiel setzt

Augen auf beim Bikini-Kauf: Dermatologin warnt vor Ekelfund in Bademode, der unsere Gesundheit aufs Spiel setzt

Der Bikini zählt zu den beliebtesten Bademoden in Deutschland. Jetzt warnt eine Dermatologin vor dem Bikini-Kauf, denn sie hat mehrere Modelle getestet und ist auf Ekelhaftes gestoßen!

Es ist schon schwer genug beim Shoppen, einen Bikini zu finden, der passt, die Kurven richtig in Szene setzt und nicht mehr zur Geltung bringt, als einem lieb ist. Und dann noch preislich im Budget liegt.

Bikinis anprobieren 

Daher muss man häufig mehrere Modelle anziehen, um den neuen Lieblingsbikini zu finden. Und genau darin liegt das Problem, denn vor uns haben auch schon andere die Bademode anprobiert.

Man kann nie genau wissen, wie viele Menschen vor einem schon diese Bademode anprobiert haben und wie genau sie es dabei mit der Hygiene genommen haben. Eine Hautärztin hat getestet, wie viele Keime wirklich in der Bademode stecken.

Dermatologin testet Bademode 

Die Dermatologin Dr. Uta Schlossberger testet für RTL verschiedene Bademoden, die sowohl im Laden als auch im Online-Handel gekauft wurden. Unter den Teilen befinden sich nicht nur Bikinis, sonders zusätzlich auch Badehosen für Männer.

Die Keime werden nicht über den Kontakt mit der Haut übertragen. Tatsächlich geschieht dies nur über die Schleimhäute. Beim Anfassen bestehe also keine Gefahr, so die Hautärztin.

Von Schutzfolie keine Spur 

Bei der Stichprobe fällt vor allem eines negativ auf: Nur bei vier der untersuchten Modelle klebt (noch) eine Schutzfolie im Innenbereich der Textilien. Diese sollte eigentlich als Hygienesiegel vor Bakterien schützen.

Bei den anderen Bikinis ist die Schutzfolie entweder schon abgerissen oder, wie beispielsweise bei der Bademode für Männer, gar nicht erst vorhanden. Eine erschreckende Tatsache.

Alarmierende Ergebnisse 

Die Ergebnisse des Tests sind erschreckend. Bei zwölf von 20 Modellen für Frauen wurde eine zu hohe Keimzahl festgestellt. Das entspricht 60 Prozent und die Ärztin ist erschrocken darüber, dass mehr als jede zweite Hose eine zu hohe Keimzahl aufweist.

Bei den Männerbadehosen ist nur eine stark verkeimt. Dabei handelt es sich um die engste Hose. Das klingt zwar erst einmal gut, allerdings sind insgesamt drei Hosen von Pilzen befallen. Man kann sich also beim Anprobieren der Bademode damit anstecken.

Wie kann man sich schützen? 

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Was kann man tun, um sich zu schützen? Man sollte auf jeden Fall darauf achten, dass die Schutzfolie im Höschen klebt. Am sichersten ist es auch, die eigene Unterhose anzubehalten und den direkten Hautkontakt zu vermeiden.

Außerdem kannst du dir eine zweite Unterhose zum Ersatz mitbringen, die du nach der letzten Anprobe anziehst. Sehr wichtig ist es vor allem, sich nach jeder Anprobe gründlich die Hände zu waschen und sogar wenn möglich Desinfektionsgel zu verwenden, schreibt BUNTE

Juliane Kretsch-Oppenhovel
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