Dreister Betrug bei Bio-Eiern verunsichert Verbraucher
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Dreister Betrug bei Bio-Eiern verunsichert Verbraucher

Immer mehr Menschen kaufen lieber Bio-Eier. Doch wie sich jetzt herausstellt, gehen viele Kunden dabei einer fiesen Masche auf den Leim!

Die Masche mit den Bio-Eiern war aufgefallen, als sich ein Kunde auf Facebook bei Edeka beschwerte, und wissen wollte, warum seine Bio-Eier nur eine Prägung aus Freilandhaltung aufweisen würden. Edeka verwies den Kunden auf den Hersteller, „Biohennen AG“, der wiederum erklärte, definitiv keine Freilandeier zu verpacken. Allerdings bestätigte die Sprecherin der Biohennen AG auch, dass dieses Problem nicht unbekannt sei: „Wir hatten jetzt schon öfter den Fall, dass Kunden die Eier im Geschäft ausgetauscht haben.“

Kunden tauschen heimlich Eier aus 

Immer häufiger scheint es der Fall zu sein, dass gewitzte Kunden heimlich Bio-Eier in die Kartons der preiswerteren Eier tauschen, und so dann für die Bio-Ware weniger bezahlen. Auch wenn dieses Phänomen für Supermarkt-Mitarbeiter und Kassierer keine neue Erkenntnis darstellt, können sie leider wenig dagegen tun: Im hektischen Berufsalltag jedes Ei einzeln an der Kasse auf seine Prägung zu kontrollieren, wäre ein nicht zu stemmender Mehraufwand. 

Tipp: So erkennst du, ob ein Ei wirklich „bio“ ist 

Wirklich sicher vor dem Betrug ist man als Verbraucher also nur, wenn man vor dem Kauf die Eier selber auf ihre Herkunft überprüft. Der aufgedruckte Code verrät, woher die Eier stammen: Beginnt die Prägung auf dem Ei mit einer 1, kommen sie aus Freilandhaltung. Eine 2 steht für Bodenhaltung und eine 3 bedeutet Käfighaltung. Nur Eier, bei denen eine 0 am Anfang der Prägung steht, stammen aus ökologischer Erzeugung. Wer es ganz genau wissen will, kann die Herkunft seines Eis auf der Webseite was-steht-auf-dem-ei.de durch Eingabe des Codes ganz genau zurückverfolgen.

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Von Fred Eilig
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