Frau verliert Job, weil ihre Brüste zu groß sind
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Frau verliert Job, weil ihre Brüste zu groß sind

Eine junge Frau aus England verliert ihren Job. Doch das hat einen ganz unerwarteten Grund: Ihre Brüste sind zu groß - und was sie deswegen durchmachen muss, geht einfach auf keine Kuhhaut...

Brüste können mitunter ein spezielles Thema sein: Während sich manche einfach mehr Oberweite wünschen, kann das Tragen des falschen BHs sogar eine Zyste verursachen. Im Falle von Dani Markerson aus Großbritannien gibt es mit ihren Brüsten jedoch ein ganz anderes Problem, wie die Daily Mail berichtet.

Krankenkasse weigert sich, OP zu bezahlen

Die 20-jährige Dani Markerson aus Caerphilly, Südwales, ist eigentlich eine zierliche Person - wären da nicht ihre riesigen Brüste. Die junge Mutter muss Oberteile in Übergrößen tragen, um ihre Oberweite unterzubekommen, doch das sind noch längst nicht alle Probleme der jungen Frau.

Da ihre üppige Brust so unproportional zu dem Rest ihres Körpers ist, verursacht ihr dies Schmerzen in Rücken, Nacken und sogar in den Knien. Die junge Frau wendet sich hilfesuchend an die Ärzte und ist am Boden zerstört, als sie erfährt, dass die Kosten einer OP für eine Reduktion nicht von ihrer Krankenkasse übernommen werden, da ihre Probleme anscheinend nicht schwerwiegend genug seien, um eine Finanzierung zu rechtfertigen.

Brüste kosten der jungen Frau sogar ihren Job

Aufgrund ihrer Brüste verliert die junge Mutter sogar ihren Job - sie muss sie als Softplay-Supervisorin kündigen, da sie sich viel bewegen muss und die Belastung ihres Rückens durch ihre Brüste einfach - im wahrsten Sinne des Wortes - untragbar ist.

Nun versucht Dani, die Mutter des acht Monate alten Theo ist, die 6.000 Pfund zu sparen, die für die Operation erforderlich sind. Das ist für die Alleinerziehende, die sich vom Kindsvater zwar getrennt hat, mit ihm aber noch immer befreundet ist, eine immense Summe an Geld.

Seit der Schwangerschaft wächst die Brust noch weiter

An ihre Schwangerschaft erinnert sich Dani mit Horror zurück: "Als ich schwanger war, wurden sie unheimlich groß und jetzt gehen sie einfach nicht mehr zurück." Trotz des Stillens verbessert sich die Lage einfach nicht: "Ich hatte gehofft, Theo würde jedes Leben, das in ihnen verblieben ist, durch das Stillen aussaugen, aber nein, sie gehen nirgendwo hin."

"Sie waren für meinen Körper immer sehr groß, aber in den letzten acht Jahren sind sie immer weiter gewachsen und tun es immer noch, obwohl der Rest von mir schlank bleibt."

Frauen, die sich größere Brüste wünschen, kann Dani nicht verstehen: "Wenn sie so groß sind, kann man mit ihnen nichts anfangen. Sie sind nicht hübsch, sie haben Dehnungsstreifen, die Brustwarzen sind unterschiedlich groß, weil sie so durchhängen. Sie sind praktisch Kniewärmer."

OP als einzige Chance auf ein normales Leben

Die 20-Jährige hofft nun, das Geld zusammenzubekommen, um ihrem Leid endlich ein Ende setzen zu können: "Diese Brüste loszuwerden ist meine einzige Chance, ein schmerzfreies Leben zu führen. Ich denke ehrlich, es würde mir mein Leben zurückgeben. Ich könnte wieder arbeiten und abends ausgehen."

Dani erklärt weiter: "Ich versuche zu sparen, aber im Moment habe ich einen Universalkredit und bekomme nur ungefähr 70 Pfund pro Woche, also ist es wirklich schwer. Ich werde Jahre brauchen. Ich zögere es hinaus, Crowdfunding zu betreiben, weil ich mir Sorgen mache, dass die Leute mich verurteilen - also werde ich ab jetzt so viel Geld beiseite legen, wie ich kann."

Von Maximilian Vogel

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