Delta überfällt Portugal - Auch andere Urlaubsregionen müssen sich auf steigende Zahlen gefasst machen!

Portugal leidet unter der Delta-Variante des Coronavirus, die aktuell mehr als 50 Prozent der Neuansteckungen im Land ausmacht. Bald könnten weitere beliebte Urlaubsziele betroffen sein.

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Während Portugal im Frühling diesen Jahres noch als Vorzeigeland in Sachen Corona-Zahlen galt, ist es nun das Land mit der höchsten Infektionsrate in der ganzen EU.

Über die Hälfte aller Fälle weisen die berüchtigte Delta-Variante auf, die erstmals in Indien entdeckt worden ist undauch schon in Großbritannien ihr Unwesen getrieben hat.

Quarantäne ohne Ausnahme

Die Quarantäne für Reiserückkehrer gilt in Deutschland seit letzter Nacht um 00.00 Uhr. Bei Rückkehr nach dieser Uhrzeit müssen sich Urlauber für 14 Tage in Selbstisolation begeben.

Von dieser Regel gibt es keine Ausnahme. Die Einteilung als Virusvariantengebiet gilt vorerst für zwei Wochen. Hauptansteckungsorte sind laut dem RND die Algarve und die Großstadt Lissabon.

Noch am 27. Mai liegt die Sieben-Tage-Inzidenz Portugals bei 31,0. Einen Monat später, am 28. Juni befindet sie sich bei 90,3. In Deutschland beträgt dieser Wert am vergangenen Sonntag 5,6.

Doch Urlaubsreisende sollten sich auch Gedanken um künftige Reisen machen, da die Delta-Variante sich sehr wahrscheinlich in weiteren Touristenregionen ausbreiten wird.

Spanien

Schon jetzt ist die Lage in Spanien wieder kritisch. Mitte Juni macht Delta bereits mehr als 11 Prozent der neuen Fälle im Land aus. Am 28. Juni liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 53,5.

Dabei muss erwähnt werden, dass Spanien die Coronazahlen nicht in Varianten unterteilt, sondern nur allgemeine Fallzählungen durchführt. Doch auch die Kanaren verzeichnen einen Anstieg.

Mallorca

Auf der für Deutsche beliebten Urlaubsinsel Mallorca sollen sich laut dem RND über 700 Abiturientinnen und Abiturienten mit Covid-19 angesteckt haben, berichtet die Mallorca Zeitung.

Die Delta-Variante macht zurzeit etwa 25 Prozent aller Fälle aus. Andere Reisende sollen bisher nicht gefährdet sein. Doch vorausschauendes Handeln ist in dieser Situation nötiger, denn je.

Türkei gefährdet wegen Russland

Wenn 12.000 Menschen aus Russland nach Antalya reisen, wie es an dem Tag der Fall war, als der Flugzeuge zum ersten Mal wieder flogen, kann das Risiko schon mal steigen.

Die Türkei ist also das Paradebeispiel dafür, dass die Werte an beliebten Reisezielen ungeplant in die Höhe schnellen können. Deswegen sollten sich Touristen stets wappnen und gut informieren.

Während die Zahlen momentan anderswo sinken, wie zum Beispiel in Frankreich, Griechenland, Italien oder Kroatien, heißt das also nicht, dass sich die Situation nicht ganz schnell ändern kann.