Neue Corona-Politik: Inzidenzen haben ausgesorgt, stattdessen soll die Hospitalisierungsrate den Ton angeben

Die Corona-Politik passt sich den durch den Impffortschritt neuen Gegebenheiten an. In einem neuen Gesetzesentwurf, der in wenigen Tagen durch den Bundestag und -rat soll, verabschieden sich Politiker:innen von der Inzidenz! Stattdessen soll ein anderer Wert ab sofort ausschlaggebend sein.

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Das alte Infektionsschutzgesetz hat ausgedient. Die Politik verabschiedet sich von der 50er-Inzidenz und setzt auf neue Kriterien. Neben der 3G-Regel soll vor allem auf die Hospitalisierung von Patienten und Patientinnen gesetzt werden, wie auf Bild.de zu lesen ist.

Zahl der Infektionen hat ausgedient

Konkret bedeutet dies, dass die Corona-Politik sich nicht mehr an der Zahl der Infektionen orientiert, sondern an der Anzahl der Menschen, die mit dem Virus ins Krankenhaus kommen.

Etwas überraschend: Auch die Schwellenwerte sollen wegfallen. In dem Gesetz wird nicht festgeschrieben, ab welchen Hospitalisierungswerten harte Maßnahmen zur Eindämmung des Virusgreifen müssen.

Hospitalisierungsrate entscheidend für Corona-Einschränkungen

Momentan steht in dem Infektionsschutzgesetz z. B., dass Maßnahmen von den betroffenen Landkreisen getroffen werden müssen, wenn Inzidenz-Werte von 35, 50 oder 100 vorliegen.

Damit soll es jetzt mit dem neuen Gesetzesentwurf vorbei sein. Dieser soll am 7. September durch den Bundestag und am 10. durch den Bundesrat gehen. In dem Entwurf, welcher der Bild vorliegt, ist zu lesen, dass ab sofort die Hospitalisierungsrate bei Corona-Einschränkungen maßgebend sein soll. Damit wird auf den Impffortschritt in Deutschland Bezug genommen - auch, wenn die Forderung nach der Drittimpfung in Fachkreisen schon laut wird!

Was sonst noch in dem Gesetzesentwurf steht, verraten wir dir im Video!