Beunruhigende Hundekrankheit aus Norwegen breitet sich in Deutschland aus
Beunruhigende Hundekrankheit aus Norwegen breitet sich in Deutschland aus
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Beunruhigende Hundekrankheit aus Norwegen breitet sich in Deutschland aus

Die mysteriösen Todesfälle von Hunden in Norwegen beunruhigen mittlerweile auch deutsche Hundebesitzer. Denn die unbekannte Krankheit breitet sich nun auch hierzulande aus...

Beunruhigte Hundebesitzer mehren sich. Denn die Zahl der Todesfälle, die an der mysteriösen Krankheit versterben, nimmt nicht nur in Norwegen zu. Auch in Deutschland sind bereits vier Hunde daran gestorben.

Erste Todesfälle nun auch in Deutschland

Im August 2019 treten in Norwegen die ersten Todesfälle nach blutigem Durchfall und Erbrechen bei Hunden auf, von denen wir im September berichtet haben. Es handelt sich dabei um eine Darmerkrankung, doch Ursache und Übertragungsweise ist den Veterinären nicht klar.

Auch viele Tests geben wenig Aufschluss darüber. Bis heute ist unklar, warum genau die Hunde in den meisten Fällen binnen 24 Stunden versterben. Man vermutet, dass Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten und Algen daran liegen könnten. Auch verunreinigtes Wasser könnte die Ursache sein.

Noch immer keine genauen Informationen zur Krankheit

Ausgeschlossen werden Sarmonellen und Campylobacter-Bakterien schließen die Wissenschaftler aus. Auch Rattengift dürfte nicht an der tödlichen Darmerkrankung schuld sein.

Bisher sind in Norwegen über 40 Todesfälle bekannt, in Deutschland vier mit ähnlichen Symptomen. Diese sind: Blutiger Durchfall, Erbrechen sowie Abgeschlagenheit, eine plötzliche Verhaltensänderung der Hunde.

Fernando Trabanco Fotografía / Getty ImagesDie betroffenen Hunde ändern schlagartig ihr Verhalten und fühlen sich schlapp

Vorsorge-Tipps

Veterinäre empfehlen zur Vorsorge, die Hunde beim Gassigehen an der Leine zu halten und den Kontakt zu anderen Hunden zu vermeiden. Auch wenn Fälle durch die norwegischen Behörden bekannt wurden, dass Hunde, die mit von der mysteriösen Krankheit betroffenen Tieren in Kontakt waren, selbst daran nicht erkrankten, wird zur Vorsorge geraten. Auf Menschen dürfte sie ebenso nicht übertragbar sein.

Wichtig ist außerdem, bei akutem Durchfall und Erbrechen den Flüssigkeitsverlust zu bedenken und daher die Tiere zusätzlich mit Wasser zu versorgen und sofort den Tierarzt aufzusuchen, der durch Infusionen in die Vene ein Kreislaufversagen verhindern kann:

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Große Gefahr bei schweren Durchfällen und häufigem Erbrechen ist immer der Flüssigkeitsverlust. Je kleiner der Hund, desto schneller wird das zum Problem, weil die Tiere austrocknen und ihren Kreislauf nicht mehr aufrecht erhalten können. (Tierärztin Angela Werner zu Focus.de)
FatCamera / Getty ImagesVorsorglich zum Tierarzt gehen, wenn die ersten Symptome sichtbar werden
Von Maximilian Vogel
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