Frühchen-Eltern sind entsetzt: Keime im Brutkasten gefunden
Frühchen-Eltern sind entsetzt: Keime im Brutkasten gefunden
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Frühchen-Eltern sind entsetzt: Keime im Brutkasten gefunden

Ein Elternpaar ist besorgt um die Gesundheit ihres Kindes, das zu früh auf die Welt gekommen ist. Das Kind wurde nach der Geburt in einen Inkubator gelegt, der mit Keimen belastet war.

Ein Elternpaar bekommt Zwillinge in einem Krankenhaus in Leverkusen. Die beiden Babys sind Frühchen, was bei Zwillingen nicht ungewöhnlich ist. Der Junge ist gesund, aber bei dem Mädchen wird eine Perforation des Darms festgestellt.

Die frischgebackenen Eltern machen sich große Sorgen und besuchen ihre Babys ständig, denn besonders in dieser Zeit benötigen die Babys besondere Zuneigung. Dies ist jedoch leider nicht immer der Fall, dass sich die Eltern um ihr Frühchen liebevoll kümmern...

Kind muss nach Köln gebracht werden

Um die undichte Stelle im Darm des Mädchens zu verschließen, muss das Baby nach Köln gebracht werden. In Leverkusen sind die Ärzte nicht für eine solche Behandlung gewappnet. Das Mädchen wird also nach Köln gebracht, während der Junge im Krankenhaus in Leverkusen bleibt.

Die Eltern hoffen darauf, dass es ihrer Tochter bald besser geht. Aber stattdessen bekommen sie eine Hiobsbotschaft. Der Vater sagt gegenüber RTL Folgendes:

Gestern kam eine Schwester zu uns und informierte uns darüber, dass im Inkubator unserer Tochter ein Schimmelpilz gefunden worden sei. (Lorenz A.@RTL)
Keatichai Leechaikitjaroen / EyeEm / Getty ImagesBei einer routinemäßigen Kontrolluntersuchung der Inkubatoren wird ein Umweltkeim gefunden.

Umweltkeime in Inkubator gefunden

Schimmelpilze sind allerdings erst nach 48 Stunden nachweisbar. Ob das Mädchen sich mit dem Pilz überhaupt infiziert hat, ist noch unklar. Bisher seien die Werte seiner Tochter aber unauffällig gewesen, so der Vater. Auch die Uniklinik Köln meldet sich mit einem Statement zu Wort und gibt Entwarnung:

Bei unseren routinemäßigen Kontrolluntersuchungen der Inkubatoren wurde bei einem Inkubator ein Umweltkeim gefunden, der überall natürlich vorkommen kann und der nicht meldepflichtig ist. Des Weiteren wurde dieser nur an einer Stelle des Inkubators in der geringst nachweisbaren Konzentration gefunden. Der Inkubator wurde aus diesem Grund vorsorglich ausgetauscht.

Die Kontrolluntersuchungen mache das Krankenhaus laut eigener Aussage freiwillig, eine gesetzliche Vorschrift gebe es laut RTL nicht. Die Eltern hoffen, dass es ihrer Tochter bald wieder besser geht und sie zurück nach Leverkusen überführt werden kann.

Von Maximilian Vogel

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