Flakka: Droge verwandelt Abhängige in Zombies

Flakka: Droge verwandelt Abhängige in Zombies

Eine Frau, die ihre Bewegungen nicht mehr kontrollieren kann, ein Mann, der seinen Kopf gegen die Windschutzscheibe eines Busses schlägt - es sind schockierende Bilder, die derzeit in den sozialen Netzwerken kursieren. Schuld an dem bizarren Verhalten dieser Menschen ist die Droge „Flakka“ oder „Flex“, die nicht umsonst auch als Zombie-Droge bekannt ist. Was genau Flakka mit deinem Körper macht, erklären wir dir im Artikel.

Die Videos, auf denen die Wirkung der Droge Flakka zu sehen ist, wurden auf Facebook bereits über eine Million Mal angesehen. „Flakka“ wird auch „Flex“, „Cloud Nine“ oder „Badesalz“ genannt und ist schon seit einigen Jahren weit verbreitet. Das synthetische Pulver wird momentan in China hergestellt, wurde jedoch bereits in den 1960er Jahren von einem deutschen Pharmakonzern entwickelt. Das psychostimulierende Molekül, das für die erschreckenden Reaktionen verantwortlich ist, trägt den komplizierten Namen Methylendioxypyrovaleron (MDPV).

Auch interessant
Saudi-Arabien: Er enthüllt bei der Hochzeit ihr Gesicht und reicht sofort die Scheidung ein

Welche Wirkung hat „Flakka“ auf den Körper?

Auf einem der geteilten Videos ist eine Frau zu sehen, die ihre Bewegungen auf dem Rücksitz eines Pickups nicht mehr kontrollieren kann. Eine andere Sequenz zeigt einen Mann, der mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe eines Busses schlägt. Diese Videos wurden in Brasilien gedreht. Wer die gefährliche Droge konsumiert, scheint vollkommen die Beherrschung über den eigenen Körper zu verlieren. Deshalb wird das Mittel auch als „Zombie-Droge“ bezeichnet. 

Wo liegen die Gesundheitsrisiken?

„Flakka“ macht extrem abhängig. Sie kann zu Herzproblemen, Paranoia, Psychosen und besonders hoher Aggressivität führen. Selbst ein Fall von Kannibalismus im Zusammenhang mit dem Gebrauch dieser Droge wurde in den Vereinigten Staaten im Sommer 2016 registriert. 

„Flakka“ ruft eine ähnliche Wirkung wie die synthetische Droge „chimique“ hervor. Auch dieses Suchtmittel verwandelt die Konsumenten in „Zombies“. An ihrem Ursprungsort, der französischen Insel Mayotte, explodierte ihr Konsum Anfang 2017 förmlich. Auch in Manchester und Brüssel wurden Anfang des Jahres Krankenhausaufenthalte im Zusammenhang mit dem Konsum von „chimique“ verzeichnet.

Du willst sicher gehen, dass dir weder Flakka noch eine andere Droge untergeschoben werden kann? Diese Serviette erkennt, wenn etwas in dein Glas geworfen wurde. 

• Sophie Kausch
Weiterlesen