Positive Resultate: Erste Studie zum Aerosol-Ausstoß von Kindern macht Hoffnung
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Positive Resultate: Erste Studie zum Aerosol-Ausstoß von Kindern

Bisher haben sich Forschungen zum Thema "Ausstoß von Aerosolen" hauptsächlich auf Erwachsene konzentriert. Eine Studie hat sich jetzt erstmals auch mit Kindern befasst und kommt zu einem vielversprechenden Ergebnis.

Besonders Kinder leiden unter der derzeitigen Situation durch das Coronavirus. Umso erfreulicher, dass es endlich eine erste Studie gibt, die die Situation für Kinder bald erleichtern könnte: Mit einem Laserpartikelzähler und in einem Reinraum wurde der Ausstoß von Aerosolen bei acht- bis zehnjährigen Grundschüler und -schülerinnen gemessen.

Positive Ergebnisse

Die Studie wurde von der Charité und der TU Berlin unter der Leitung von Dirk Mürbe durchgeführt und wurde bisher noch in keiner Fachzeitschrift veröffentlicht, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland schreibt.

Die Ergebnisse fallen durchaus positiv aus und könnten schon bald bei einer Entscheidung für die Gestaltung von Präsenzunterricht in Schulen eine Rolle spielen. Denn, so die Ergebnisse der Untersuchung, Kinder stoßen beim Sprechen und Singen viel weniger Aerosole aus als Erwachsene.

Bessere Rahmenbedingungen für Unterricht

Je nach den äußeren Bedingungen - Größe des Raumes, Anzahl und Aufenthaltsdauer der Kinder etc. - sei es denkbar, den Schulunterricht und auch das Proben von Chören neu zu gestalten. Wobei immer noch auf die Infektionslage Rücksicht genommen werden müsse. Dirk Mürbe sagt gegenüber der Deutschen Presse-Agentur:

Die geringere Anzahl der ausgestoßenen Aerosole und die Verfügbarkeit von Testkonzepten führen zu einer differenzierteren Bewertung der Infektionsgefahr und zu besseren Rahmenbedingungen im Unterricht und im außerschulischen Bereich.

Im Video erklären wir euch genauer, was ein Aerosol eigentlich ist.


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