Schwedische Studie: Aus einem Grund sind Männer schädlicher für das Klima

Laut einer schwedischen Studie sind die Herren der Schöpfung um einiges belastender für das Klima dieses Planeten als Frauen. Und den Unterschied macht insbesondere eine Angewohnheit.

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Alkohol, Tabak, Restaurants und Benzin für ihn. Möbel, Gesundheit und Mode für sie. In diesen Bereichen geben Männer und Frauen laut einer schwedischen Studie, die im vergangenen Juli im Journal for Industrial Ecology veröffentlicht wurde, jeweils am meisten Geld aus.

Der Unterschied der Geschlechter

Abgesehen von der Art der Einkäufe, die sehr geschlechtsspezifisch sind, beweisen die Ergebnisse der Studie auch eine weitere Tatsache: Männer sind aufgrund ihrer Konsumpräferenzen umweltschädlicher als Frauen. So heißt es in der Studie:

Der Unterschied zwischen den Schadstoffemissionen von Männern und Frauen ist nicht auf eine unterschiedliche Höhe der Ausgaben zurückzuführen, sondern auf Unterschiede in der Art der Ausgaben. Männer geben nur geringfügig mehr Geld aus als Frauen (2 %), emittieren aber 16 % mehr Treibhausgase.

So erklären die Autoren der Studie:

Frauen geben am meisten Geld für emissionsarme Produkte und Dienstleistungen, wie Gesundheitsvorsorge, Möbel und Kleidung aus, während Männer deutlich mehr Geld (70 % mehr als Frauen) für viel umweltschädlichere Produkte, wie Kraftstoff, ausgeben.

Männer stoßen 2.000 kg Treibhausgase mehr pro Jahr aus

Der Ausstoß von Treibhausgasen betrug durchschnittlich etwas mehr als 8.000 kg pro Jahr für eine alleinstehende Frau verglichen mit mehr als 10.000 kg pro Jahr für einen alleinstehenden Mann. Weiter heißt es in der Studie:

Diese Ergebnisse stehen im Einklang mit früheren Untersuchungen zu geschlechtsspezifischen Unterschieden beim Energieverbrauch (Räty & Carlsson Kanyama, 2010) und scheinen für eine Reihe von Ländern relevant zu sein.

Auch für Bereiche wie Transport und Urlaub stellten die Forscher bei alleinstehenden Männern höhere Treibhausgasemissionen fest als bei alleinstehenden Frauen: Dies erklärt sich durch die Autonutzung, auf die Männer mehr zurückgreifen.

Wusstest du übrigens schon, wie einfach du deinen Alltag klimafreundlicher gestalten kannst?