"Tierleid, Gesundheit und Klimawandel": Rügenwalder Mühle-Chef setzt auf vegane Schiene

"Tierleid, Gesundheit und Klimawandel": Rügenwalder Mühle-Chef setzt auf vegane Schiene

Weniger Fleisch zu essen hilft dem Klima, unterstützt den Tierschutz und ist gut für die Gesundheit. Die Umstellung ist nicht immer leicht, doch jetzt macht einer der wichtigsten Fleischhersteller Deutschlands einen wichtigen Schritt!

"Es ist jetzt an der Zeit, mal 50 Prozent weniger Tiere zu essen" , dieses Zitat stammt nicht etwa von Klimaaktivisten oder Tierschützern, sondern von Godo Röben, Chef des größten Fleischherstellers Deutschlands, der Rügenwalder Mühle.

Weniger Fleisch, mehr Pflanzen

Im Interview mit der FAZ spricht Röben über das neue Geschäftsmodell der Fleischproduktionsfirma. Schon vor einigen Jahren sieht Röben, dass es neue Ideen und Produkte braucht, um als Firma Erfolg zu haben:

Schon vor zehn Jahren konnte man sehen, dass wir drei riesige Probleme im Sortiment haben, die von Jahr zu Jahr größer werden: Tierleid, Gesundheit und Klimawandel.

Vegane Currywurst

Der Firmenchef setzt auf Fleischersatzprodukte, wie vegane Curry- oder Bratwürste. Die kommen bei den Konsumenten gut an, die Geschäftszahlen sprechen für sich: Im nächsten Jahr wird das vegane Produktsortiment 40 % des Gesamtumsatzes bei Rügenwalder Mühle ausmachen.

Gleichzeitig geht die Fleischproduktion bei der Rügenwalder Mühle zurück. Einige Produkte werden einfach aus dem Sortiment genommen und durch die vegane Variante ersetzt. Insgesamt hat die Firma die Fleischproduktion bereits um 3 % gesenkt.

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Ein Vorreiter der Branche

Das ist ein mutiger und zukunftsweisender Schritt für die Rügenwalder Mühle, vielleicht sogar eine Inspiration für andere Firmen in Zeiten der Erderwärmung.

Sarah Kirsch
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