Acht Lebensmittel, die du nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums nicht mehr essen solltest

Bestimmte Lebensmittel können auch nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum gegessen werden. Andere wirfst du dagegen besser weg. Wir erklären euch, welche Lebensmittel du nach Ablauf nicht mehr konsumieren solltest.

Acht Lebensmittel, die du nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums nicht mehr essen solltest
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Nicht alle Lebensmittel sollten mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum im Mülleimer landen, nicht nur der Nachhaltigkeit wegen, sondern weil hier das Datum lediglich eine Richtlinie ist.

Lebensmittel, die nach Ablauf nicht mehr konsumiert werden sollten

Andere hingegen solltest du nach dem Öffnen, nur mehr eine bestimmte Zeit lang konsumieren, ansonsten ist das Risiko zu groß, krank zu werden. Hier findest du einen Überblick:

  • Rotes Fleisch

Rotes Fleisch fängt im Allgemeinen an, übel zu riechen, wenn es verdorben ist. Die Farbe wird bräunlich und die Oberfläche schleimig, was für ein Steak wie für Hackfleisch gilt.

Kommt das Fleisch frisch vom Metzger, hast du etwa 12 Stunden Zeit, um es zu essen. Fleisch aus dem Supermarkt kannst du dagegen einfrieren und länger aufheben. Der Verzehr von verdorbenem Fleisch führt zu einer Vergiftung, geh deshalb keinerlei Risiko ein.

  • Fisch und Meeresfrüchte

Fisch ist ein heikles Lebensmittel. Hast du ihn frisch beim Fischhändler gekauft, bleiben dir 24 Stunden, ihn zu verspeisen. Ansonsten wuchern hier Bakterien, wie auch bei Meeresfrüchten. Siehst du eine Farbveränderung oder nimmst du einen Geruch wahr, schnell in die Mülltonne damit.

  • Wurstwaren

Kann sich Trockenwurst oder Räucherwurst wochenlang halten, gilt das nicht für Kochschinken oder Pasteten aller Art, die nur zwei bis drei Tage im Kühlschrank überleben. Kommen sie frisch vom Metzger, müssen sie sogar am selben Tag verzehrt werden.

  • Frischer Fruchtsaft

Nicht pasteurisierte Fruchtsäfte aus dem Kühlregal müssen in den Tagen nach ihrer Erstöffnung getrunken werden. Sind sie noch verschlossen, hältst du dich am besten immer an das Mindesthaltbarkeitsdatum.

  • Eier

Nach ihrem Legedatum, das du auf der Schachtel oder dem Ei selbst lesen kannst, halten sich rohe Eier etwa 28 Tage. Ein hartgekochtes Ei kannst du dagegen nur sechs bis sieben Tage aufheben.

  • Milch

Pasteurisierte oder sterilisierte Milch kann verschlossen bis zu sechs Monate in deinem Kühlschrank oder auch ungekühlt lagern, oft also ein bisschen länger als das angegebene Mindesthaltbarkeitsdatum.

Sobald du die Milch aufmachst, musst du sie innerhalb einer Woche trinken, aber nur wenn du sie wieder in den Kühlschrank stellst. Bei Zimmertemperatur hält sie sich nur 24 Stunden.

  • Crème fraîche

Originalverschlossen hält deine Crème fraîche aus dem Supermarkt mehrere Wochen. Hast du sie einmal aufgemacht, musst du sie innerhalb von drei Tagen aufbrauchen, ansonsten wuchern dort Bakterien.

  • Rohmilchkäse

Rohmilchkäse kannst du nur zwischen zwei Tagen und zwei Wochen aufbewahren, da sie nicht pasteurisiert sind. Hartkäse dagegen kannst du monatelang aufheben. Siehst du auf deinem Käse aber Farbveränderungen oder Schimmel: Weg damit in die Tonne!