"Containern": Weil sie der Umwelt Gutes tun wollen, müssen sie jetzt 1.200 € bezahlen

"Containern": Weil sie der Umwelt Gutes tun wollen, müssen sie jetzt 1.200 € bezahlen

Diese zwei Frauen werden wegen des sogenannten "Containerns" verurteilt. Was es mit diesem Phänomen auf sich hat und warum es der Staatsanwaltschaft überhaupt nicht gefällt, verraten wir dir in unserem Video.

Das gesetzlich festgelegte Haltbarkeitsdatum sorgt oft dafür, dass noch genießbare Lebensmittel im Müll landen. Das ist natürlich eine enorme Verschwendung und der wollen diese zwei jungen Damen vorbeugen!

"Containern" heißt die Lösung

Sie fischen Lebensmittel, die Supermärkte entsorgen, aus dem Müll und essen sie. Das nennt sich "Containern", weil sie das Essen aus Containern holen. Doch jetzt sitzen die beiden Frauen auf der Anklagebank. Das Amtsgericht Fürstenfeldbruck klagt die beiden wegen Diebstahls an! Dem Supermarkt sei ein Verlust entstanden und die zwei Frauen müssen dafür geradestehen, wie br.de berichtet. Insgesamt haben sie Waren im Wert von 100 € "gestohlen" und müssen dafür eine Geldbuße von 1.200 € bezahlen oder gemeinnützige Arbeit leisten.

Einspruch!

Doch die zwei Frauen lasen sich das nicht gefallen! Sie wollen das Bewusstsein für Lebensmittelverschwendung durch ihre Aktion stärken. Schuldig sehen sie sich nicht! Sie sind keine Diebinnen, dem Supermarkt ist kein Schaden entstanden, denn er hat ja die Ware bereits entsorgt. Deshalb wollen sie einen Freispruch erreichen!

• Birgit Meier
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