Die „Planetary Health Diet“: So wollen Experten unsere Erde retten

Die „Planetary Health Diet“: So wollen Experten unsere Erde retten

Die ideale Ernährungsweise für Mensch und Umwelt – daran haben internationale Experten drei Jahre lang getüftelt. Wir stellen euch die „Planetary Health Diet“ vor. Findet heraus, was ihr alles falsch und was ihr vielleicht schon richtig macht!

In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist, sagt man. Doch dieser Körper sollte auch auf einem gesunden Planeten leben – doch der ist immer mehr in Gefahr. 37 Experten aus 16 Ländern haben nun die „Planetary Health Diet“ entworfen, also quasi einen Gesundheitsplan für unseren Planeten. Er soll ein „Gleichgewicht zwischen den Bedürfnissen der menschlichen Gesundheit und den Einflüssen auf die Umwelt“ garantieren. In Auftrag gegeben hat die Studie eine Kommission aus der renommierten medizinischen Fachzeitschrift The Lancet und der norwegischen NGO (=Nichtregierungsorganisation) „EAT“.

Wunderwaffe: Nüsse

„Die aktuellen Ernährungsweisen bringen die Erde an ihr Limit und verursachen Krankheiten. Sie bedrohen also Mensch und Erde“, sagen die Experten. Aber was ist dann die Ernährung, die Mensch und Erde Gutes tut? Laut der Lancet-EAT-Kommission sollte man jeden Tag durchschnittlich 300 g Gemüse, 200 g Obst, 200 g Vollkornprodukte (Reis, Getreide, Mais usw.), 250 g Vollmilch (oder Vergleichbares) zu sich nehmen.

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Auf rotes Fleisch sollte man hingegen lieber verzichten. Laut den Experten sollte man davon nur 14 g am Tag essen – also 10-mal weniger als ein normales Steak. Der Proteinbedarf sollte stattdessen durch Geflügel (29 g), Fisch (28 g), Eier (13 g) und Nüsse (50 g!) gedeckt werden - dass Nüsse wahre Alleskönner sind, ist nichts Neues!

Die Studie, an der drei Jahre lang gearbeitet wurde, ergibt, dass durch diese ideale Ernährungsweise 11 Millionen vorzeitige Todesfälle pro Jahr vermieden werden könnten. 2050 könnten auf diese Weise 10 Milliarden Menschen ernährt werden.

• Lucia Salomon
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