Ernährung: So viele Kalorien haben diese unterschiedlichen Brote
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Ernährung: So viele Kalorien haben diese unterschiedlichen Brote

Welches Brot ist am bekömmlichsten und welches hat die wenigsten Kalorien? Wir verraten euch, was ihr über die unterschiedlichen Brotsorten wissen solltet.

Deutschland ist für seine Brotbackkunst bekannt, doch vor allem das Weißbrot gehört nicht zu den leichtesten und gesündesten Optionen. Hier kommt alles, was ihr über Brote, ihren Kalorien- und Nährstoffgehalt wissen solltet und welche Alternativen es zum Weißbrot gibt.

Die Kunst des Brotbackens

Das Brot gilt in vielen Ländern als Grundnahrungsmittel. Deutschland steht mit seiner Brotkultur und den zahllosen Brotsorten an vorderster Stelle. Jedes Brot hat seinen eigenen Geschmack und seine eigenen Nährwerte.

Wer selbst Brot backen will, sich aber noch nicht an die hohe Kunst herantraut, für den gibt es zahlreiche Brotbackmaschinen, die auch immer bessere Ergebnisse liefern.

Das steckt im Brot

Brot lässt sich nicht nur am Geschmack und den Inhaltsstoffen unterscheiden, sondern auch an der Form. Doch letztendlich sind es die Zutaten, die die Kalorienanzahl und den Nährstoffgehalt bestimmen.

Durchschnittlich enthält ein Brot zwischen 250 und 300 Kalorien, je nach Mehltyp und den anderen Zutaten. Ein gewöhnliches Baguette enthält auf 100 Gramm 258 Kalorien.

  • Ein Vollkornbrot 250 Kalorien
  • Ein Landbrot 237

Natürlich variiert die Kalorienanzahl auch je nachdem, wo ihr das Brot kauft oder ob ihr es selbst herstellt. Doch es kann euch zumindest als Richtwert dienen.

Vollkorn-, Weizen- oder Mischbrot: So viele Kalorien haben unterschiedliche Brotsorten. Wesual Click@Unsplash

Der glykämische Index von Brot

Doch noch mehr als die Kalorien, unterscheiden sich die Brotsorten durch den sogenannten glykämischen Index. Dieser bestimmt inwiefern ein kohlenhydrathaltiges Lebensmittel auf den Blutzuckerspiegel wirkt.

Der glykämische Index hängt in besonderem Maße von der Zuckerart, den Ballaststoffen aber auch der Textur und der Backart ab. So ist zum Beispiel auch eine Reiswaffel gar nicht so gesund als Snack, wie viele glauben, denn der glykämische Index ist hierbei ziemlich hoch. Andere Lebensmittel hingegen haben überraschenderweise einen ziemlich niedrigen glykämischen Index.

Je höher der glykämische Index, desto schneller wird der Zucker aufgenommen, desto schneller steigt der Blutzuckerspiegel, was auf Dauer zu einer Gewichtszunahme führen kann.

Je stärker das Mehl verarbeitet ist, desto höher ist auch der glykämische Index. Der glykämische Index eines Weißbrots ist beispielsweise doppelt so hoch wie bei einem Vollkornbrot. Der glykämische Index unterschiedlicher Brote:

  • Weißbrot: 95
  • Vollkornbrot: 65

Nährwerte eines Brotes

Die Durchschnittswerte* auf 100 Gramm für ein Weißbrot/Vollkornbrot:

  • Wasser: 28,1 / 34,1
  • Proteine: 8,55 / 10,2
  • Kohlenhydrate: 56,6 / 40,8
  • Fette: 1,94 / 3,7
  • Zucker: 2,6 / 2,9
  • Ballaststoffe: 2,69 / 7,3

Mikronährstoffgehalt in Milligramm pro 100 Gramm für ein Weißbrot/Vollkornbrot:

  • Kalzium: 20 / 31,9
  • Magnesium: 27,9 / 56
  • Phosphor: 113 / 187
  • Kalium: 164 / 315
  • Natrium: 730 / 398
  • Zink: 0,5 / 1,12

*Daten der französischen Agentur für Lebensmittelsicherheit, Umwelt und Arbeitvon 2016.

Ein Brot aus hellem Mehl enthält zwar weniger Vitamine, Mineralstoffe und Ähnliches, hat aber trotzdem einen wichtigen Ballaststoffanteil. Laut Deutschem Brotinstitut ist dieser gar nicht unwesentlich mit 3,4 Prozent.

Noch viel weniger sollte es im Müll landen - denn aus altem Brot lässt sich nämlich ganz viel Unterschiedliches zaubern. In diesem Artikel könnt ihr entdecken, wie ihr altes Brot am besten verwerten könnt.

Welche Alternativen gibt es zum Weißbrot?

Alle lieben frisches Weißbrot, egal ob zum Frühstück, als Butterbrot für zwischendurch oder zum Abendbrot. Bei einer Diät oder einer Ernährungsumstellung ist Brot jedoch häufig unser größter Feind.

In Deutschland zählt das Deutsche Brotregister des Deutschen Brotinstituts über 3.000 unterschiedliche Brotspezialitäten. Damit dürften wohl ziemlich viele Alternativen zum Weißbrot geboten sein. Alternativen zum kohlenhydrathaltigen Weißbrot sind beispielsweise:

  • Roggenbrot
  • Knäckebrot
  • Wolkenbrot
  • Maistortilla
  • Sauerteigbrot
  • Vollkornbrot
  • Ungesäuertes Brot
  • uvm.

Und wenn ihr mal selbst Zeit und Lust habt, euer Brot selbst zu backen, damit ihr genau wisst, was drinnen ist, dann lässt sich mit dem richtigen Rezept sogar Brot im Schmorrtopf zubereiten.


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