Essener Tafel: Deshalb steht Edeka jetzt am Pranger

Essener Tafel: Deshalb steht Edeka jetzt am Pranger

Die Entscheidung zum Ausländerstopp bei der Essener Tafel hat sich mittlerweile zu einer Grundsatzdebatte entwickelt - nun geraten auch die Zulieferer der Tafel in den Mittelpunkt der Kritik.

Nachdem in der Politik schon hitzige Diskussionen folgten, als sich Politiker für und gegen die Entscheidung aussprachen, rücken jetzt die Zulieferer der Tafel in den Mittelpunkt, unter anderem sie Supermarkt-Kette Edeka.

Facebook-User übt schwere Kritik 

Ein User auf Facebook hatte sich direkt an Edeka gewandt und fordert, dass der Konzern Verantwortung übernimmt: „Seit mehr als einer Woche #Ausgrenzung und #Rassismus bei der #TafelEssen. Wann äußern Sie sich endlich zur Sache? Wie wollen Sie gegenüber Ihren Mitarbeitern mit Migrationshintergrund rechtfertigen dass Sie mit einer solchen Organisation zusammenarbeiten?“   

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Edeka reagiert prompt 

Via Facebook antwortete die Supermarkt-Kette sofort und stellte ihre Position klar: „Hallo Mueszt, vielen Dank für deine Nachricht. EDEKA lehnt jede Form der Diskriminierung, z.B. hinsichtlich Herkunft, Geschlecht oder sexueller Orientierung entschieden ab. Wir haben deinen Hinweis an den zuständigen Mitarbeiter weitergeleitet. Viele Grüße.“ Ein Edeka-Sprecher fügte gegenüber der Hufflington Post in einem Statement ergänzend hinzu, dass man hoffe, dass die „Organisation intern alle Anstrengungen unternehmen wird, um möglichst bald wieder ein offenes Angebot zu schaffen.” 

Feline Daniel
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