Margarine oder Butter: Was ist die gesündere Wahl für das Frühstücksbrot?

Morgens zum Frühstück landet auf vielen deutschen Tellern ein Butterbrot, das in vielen Fällen noch mit Käse, Marmelade oder was das Herz in der Früh eben so begehrt, belegt wird. Einige Menschen greifen allerdings lieber zur angeblichen gesünderen Margarine. Ist diese aber wirklich unter allen Umständen die bessere Wahl?

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Wer es schon einmal ausprobiert hat, wird wissen: Butter und Margarine haben geschmacklich wenig miteinander zu tun. Allerdings entscheidet nicht nur der Geschmack, ob eher das eine oder das andere Streichfett im Einkaufswagen landet. Tatsächlich soll eins der Produkte besser für die Gesundheit sein.

Guter Preis, gutes Fett

Margarine ist oft nicht nur günstiger als Butter, sondern enthält zudem noch gesunde Fette. Die in ihr enthaltenen mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren können u. a. die Blutfettwerte senken und eine blutverdünnende Wirkung haben, sodass das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie z. B. Bluthochdruck, sinkt.

Butter ist der Gesundheit weitaus weniger zuträglich, da diese viele gesättigte Fettsäuren enthält, die den Stoffwechsel verlangsamen und den Cholesterinspiegel in die Höhe schießen lassen können. Dies wiederum kann u. a. zu einem Herzinfarkt, einer Angina pectoris oder einem Schlaganfall führen. Das soll aber nicht bedeuten, dass Margarine generell die bessere Alternative ist.

Auch Margarine ist nicht immer gesund

Falls ihr einfach nicht auf Streichfette verzichten könnt und nun den Margarinen dieser Welt eine Chance geben möchtet, solltet ihr ganz genau auf die Zutaten achten, die ihr auf der Verpackung findet. Einige Marken nutzen laut BR24 zur Herstellung des Produkts nämlich Palmöl, welches unter Umständen krebserregend sein kann, oder auch Kokosöl. Beide enthalten viele gesättigte Fettsäuren.

Außerdem darf Margarine eine ganze Liste an weiteren Inhaltsstoffen enthalten, dazu gehören z. B. Emulgatoren, Sauermolke, Aromen oder Konservierungsstoffe. Die tierische Alternative Butter darf nur vier weitere Zusätze enthalten (Salz, Wasser, Beta-Karotin und Milchsäurebakterien). Butter hat immerhin auch den Vorteil, in seiner natürlichen Form bestimmte Vitamine, wie Vitamin A, zu enthalten, welches z. B. für unsere Zähne wichtig ist.

Die Mischung macht's

Falls ihr euch mit dem Geschmack von Margarine nicht so richtig anfreunden könnt, haben wir ein paar gute Nachrichten: Expert:innen raten dazu, die Streichfette einfach abwechselnd zu sich zu nehmen, im besten Fall aber nur hauchdünn auftragen. So richtig gesund sind nämlich beide nicht ganz; Margarine ist nur insbesondere für Menschen mit schlechten Blutfettwerten die bessere Alternative zur Butter.

Übrigens: Für die Figur macht es keinen Unterschied, ob ihr eher Butter oder Margarine vorzieht: Beide schlagen mit jeder Menge Kilokalorien zu Buche, der Unterschied ist nur marginal.

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