Neue Wurst-Sorte: Junge Kunden stürmen Metzgerei in der Schweiz!
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Neue Wurst-Sorte: Junge Kunden stürmen Metzgerei in der Schweiz!

Ein Schweizer Metzger kam auf eine ausgefallene, kulinarische Idee. Seine Kunden, junge und alte, sind davon derart begeistert, dass sie ihm jetzt täglich den Laden einrennen. Vor allem bei Berufsschülern stößt die Idee von Michael Gehringer auf große Begeisterung.

Die Herstellung des Fleischkäses

In der Stadt Metzgerei in Rorschach in der Schweiz bekommt man alles, was das Herz begehrt: Von Bratwürsten gefüllt mit Schokolade, Radieschen oder Chili bis hin zur riesigen Drei-Kilo-Wurst - doch mit seiner neusten Kreation hat sich Metzger Michael Gehringer selbst übertroffen: Dem Hanfkäse. Gehringer erklärt: „Wir machen ein normales Fleischkäse-Brät und geben am Schluss den getrockneten CBD-Hanf in die Masse.“ Dann müsse das Ganze nur noch ausgebacken werden, wobei auch die Blüten beigemischt werden und so schließlich ein kräftiger Geschmack entstehe: „Es handelt sich um einen gut gewürzten Fleischkäse, der im Abgang einen kräftigen Hanfgeschmack hat“, fährt der 30-Jährige fort. Bei manchen Berufsgruppen ist das Gras beliebter als bei anderen.

Ein Bestseller

Und das kommt an! Die Kunden reißen ihm den Fleischkäse aus den Händen wie warme Semmel. Auch wenn es sich bei den meisten Kunden um Berufsschüler handelt, so fassen doch auch immer mehr Ältere den Mut, die neuartige Kreation des Metzgers zu testen: „Auch ältere Generationen sind offen dafür und probieren gerne.“ Geliefert wird der CBD-Hanf von der Schweizer Firma Green Dudes, dessen Geschäftsführer Dominik Frey mit Metzger Gehringer gut bekannt ist: „Ich bin Stammkunde bei der Stadt Metzgerei und kenne den Inhaber dort.“ Die Idee, den Hanf in den Fleischkäse zu mischen sei dann eher zufällig entstanden.

Entspannte Lage in der Schweiz

Während in anderen Ländern heimlich Hanf auf dem Dachboden oder in stillgelegten Atombunkern angebaut werden, ist die rechtliche Lage bei unseren Schweizer Nachbarn eher entspannt. Auch wenn laut Frey der CBD-Hanf eher beruhigend und weniger berauschend wirke, so ist die Hanffleischkäse-Idee natürlich der liberalen Drogenpolitik der Schweiz geschuldet. Cannabiskonsum und Besitz kleiner Mengen wird in den meisten Fällen nicht strafrechtlich verfolgt – meistens bleibt es lediglich bei einer Beschlagnahmung. Selbst Lidl Schweiz vertreibt Hanf-Produkte. Zudem werden Drogentests in der Schweiz generell eher selten durchgeführt.

Von Feline Daniel
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