Nichtregierungsorganisation deckt auf: Ekelfund in vielen Lieblingseissorten!

Nichtregierungsorganisation deckt auf: Ekelfund in vielen Lieblingseissorten!

In eurem Eis befinden sich unerwartete Zutaten, auf die ihr lieber verzichtet hättet, wenn ihr davon gewusst hättet! Wir verraten euch alles, damit ihr beim nächsten Eiseinkauf vorbereitet seid!

In einem erschreckenden Artikel zeigt die NRO (Nichtregierungsorganisation) Foodwatch kürzlich auf, wie viele unerwünschte Zutaten sich in dem Eis unserer Lieblingsmarken verstecken.

Insekten im Eis 

Wir hätten euch diese schlechten Neuigkeiten gerne erspart und euch lieber erzählt, was ihr schon wisst, dass Eis Zucker enthält und nicht gut für die Gesundheit ist. Die Tatsache, dass es allerdings Insekten enthält, hätten wir euch gerne erspart - auch wenn Insekten bereits seit 2018 als Lebensmittel gelten.

Foodwatch deckt auf, dass die Marken Extrême und Pirulo Happy von Nestlé Insekten in ihrem Eis verarbeiten. Tatsächlich befindet sich in den Produkten der ersten Marke das Insektensekret Schellack.

Ausscheidungen von Insekten 

Foodwatch erklärt: "Schellack ist eine Substanz, die aus den Ausscheidungen einer asiatischen Laus erzeugt wird. Mit dieser kann man Lebensmitteln einen schimmernden Überzug verleihen, welcher sie davor schützt auszutrocknen und den Geschmack zu verlieren. Auch wenn er nicht gesundheitsgefährdend ist, so erstaunt es doch, dass unser Eis Ausscheidungen von Insekten enthält. Vor allem weil nichts, außer dem mysteriösen Wort 'Schellack' auf der Liste der Inhaltsstoffe darauf hinweist."

Auch was die Kinder-Eissorten betrifft, sieht es nicht besser aus. Das beliebte Wassereis, das im Sommer in Unmengen verzehrt wird, erhält seine schöne rote Farbe von der Cochenilleschildlaus. "Die Insekten werden gesammelt, getrocknet und anschließend gemahlen, um daraus den schönen roten Farbton zu gewinnen, mit dem das Eis gefärbt wird". Wer könnte sich einen besseren Snack für seine Kinder vorstellen?

Chemische Produkte

Ben&Jerry's präsentiert sich als ethische Marke, die nur qualitativ hochwertige Inhaltsstoffe verwendet. Doch so lecker das Eis auch sein mag, umso bedauerlicher ist es, dass die Marke in ihren Produkten Biophosphate und Calciumphosphate verwendet, obwohl diese von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit als gesundheitsgefährdend eingestuft wurden.

Auch wenn die verwendeten Mengen noch den Normen entsprechen, ist es doch erstaunlich, dass Ben&Jerry's für natürliche Eissorten und nachhaltige Produktionsverfahren wirbt. Da kann man nur auf eine baldige Verbesserung hoffen.

Milch im Sorbet

Laut Definition besteht ein Sorbet aus Wasser, Früchten und Zucker. Also ein Dessert, das wie gemacht ist, für Menschen mit Laktoseintoleranz und auch Veganer. Allerdings zeigt ein Blick auf das Etikett, dass das Zitronensorbet von Carte d'Or Milch enthält.

Laut Vorschrift ist das zwar zulässig, doch es bedeutet auch, dass Menschen mit Laktoseintoleranz oder Veganer dieses Eis nicht essen können, obwohl es für ihre Ernährungsweise geeignet erscheint.

Wie soll man sich da nur zurechtfinden?

Foodwatch erklärt, Eis könne jegliche Zutaten enthalten. Ein Sorbet müsse hingegen mindestens 25% Früchte und dürfe nicht mehr als 1% Milch enthalten, während Eiscreme nur aus Milch, Zucker, Sahne und Aromen bestehen darf. Es darf keine Fette enthalten, die nicht aus einem Milcherzeugnis stammen.

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Die beste Lösung ist daher noch immer, sein ganz eigenes Eis herzustellen. Probiert doch mal unser leckeres Joghurt-Eis oder dieses 5-Minuten-Eis. Guten Appetit!

Lea Pfennig
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