Prozess: McDonald's verliert Recht auf 'Big Mac'

Prozess: McDonald's verliert Recht auf 'Big Mac'

Der Fast-Food-Gigant McDonald's verliert bei einem Rechtsstreit, in dem es um den beliebten "Big Mac" geht. Das hat ganz bestimmte Folgen!

McDonald's sorgt immer wieder für Schlagzeilen: Sei es eine dringende Empfehlung der Mitarbeiter einen bestimmten Burger zu meiden oder ein ekliger Fund im Menü - was gar nicht so selten vorkommt. Die negativen Schlagzeilen reihen sich. Auch jetzt sorgt der Fast-Food-Riese für Aufsehen - wegen eines Gerichtsprozesse, bei dem es um den Big Mac geht.

Namensstreit

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Die irische Fast-Food-Kette Supermac's will schon seit längerem nach Europa expandieren. Doch dem steht die Konkurrenz im Weg: McDonald's will die Expansion um jeden Preis verhindern. Der Streit führt wegen eines Produktnamens bis vor Gericht. Denn McDonald's will, dass Supermac's seine Produkte umbenennt. „Supermac's" habe zu viel Ähnlichkeit mit „Big Mac".

McDonald's muss Namensrecht abgeben

Doch das sieht das Amt der EU für geistiges Eigentum (EUIPO) anders. McDonald's kann nicht beweisen, in den letzten fünf Jahren vor der Anklageschrift den Markennamen „Big Mac" ehrlich und authentisch genutzt zu haben. Supermac's gewinnt und muss seine Produkte nicht umbenennen, denn jeder darf sein Produkt jetzt „Big" oder „Mac" nennen. Dann steht der Expansion doch nichts mehr im Weg, oder?

Birgit Meier
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