Silvester: Menschen sterben an süßer Nachspeise

Silvester: Menschen sterben an süßer Nachspeise

Diese japanische Süßigkeit führt zu Todesfällen - vor allem an Silvester. Meist sind Kinder und Senioren betroffen. Lest hier, warum.

 

Kennt ihr auch alle diese "Mochi", ein klebriger Reiskuchen, der in Japan äußerst beliebt ist? Dieser Reiskuchen gehört in Japan zur Tradition, um das neue Jahr zu begrüßen. Die Japaner essen im Durchschnitt ein Kilo Mochi pro Jahr, vor allem Anfang Januar.

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Besonders für Kinder und Senioren ist dieses leckere Nationalgericht durchaus nicht ungefährlich. Es hat eine sehr klebrige Konsistenz und dadurch verschluckt man sich sehr schnell. Wer zu viele Mochi nacheinander isst, kann in Atemnot geraten. Allein dieses Jahr kommen Anfang Januar 11 Japaner ins Krankenhaus und ein Mensch ist in diesem Jahr bereits wegen eines Mochi gestorben, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet.

Aber was ist Mochi genau?

Das japanische Gericht wird aus gedämpftem Klebreis hergestellt und traditionell in Holzmörsern zerstampft. Der Teig braucht 300 Schläge, bis er zäh genug ist und laut der Tradition darf jeder abwechselnd ein paar Schläge verteilen. Aus dem Teig werden dann kleine, etwa pflaumengroße Kugeln geformt und anschließend verspeist. Man kann die Mochi entweder süß oder pikant essen und zum traditionellem Neujahrsessen werden die Mochi in einer Suppe (Zoni) serviert.

Wenn euch also jemand diese Köstlichkeit anbietet, dann passt gut auf euch auf. 

Sarah Kirsch
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