Weiße Fäden an Mandarinen: Mitessen oder wegwerfen?

Macht ihr euch auch immer die Mühe, die weißen Fäden an Mandarinen abzupulen? Warum ihr sie lieber mitessen solltet, lest ihr hier.

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Winterzeit ist Mandarinenzeit. Die kleinen Früchte sind der perfekte Snack für zwischendurch und das aus einem Grund, der viele überraschen dürfte: wegen der weißen Fäden! Auch wenn sie bei vielen als ungenießbar gelten, können sie bedenkenlos mitgegessen werden und enthalten viele wichtige Vitamine.

Zellalterung wird verlangsamt

Genauer gesagt enthalten die in der Wissenschaft als Mesokarp bezeichneten weißen Fäden genauso so viele Vitamine wie das Fruchtfleisch selbst, darunter eine große Menge Vitamin C und Flavanoide. Diese wirken wie ein Antioxidantium, das die Zellalterung verlangsamt und somit sogar Krebs vorbeugen kann.

Außerdem besteht das Mesokarp aus unverdaulichen Ballaststoffen. Diese bleiben länger im Verdauungssystem und halten uns länger satt. Wer die weißen Fäden mitisst, kann im besten Fall sogar ein bisschen abnehmen. Das gilt auch für das Mesokarp von Orangen, Limetten, Zitronen oder Grapefruits.

Kleine Frucht, großer Effekt

Wer sich dennoch nicht überwinden kann, das Weiße mitzuessen, tut sich auch mit dem alleinigen Verzehr des Fruchtfleisches einen Gefallen. Vor allem in der kalten Winterzeit versorgen uns Mandarinen mit vielen Vitaminen, um durch die kalte Jahreszeit zu kommen.

Die darin enthaltenen Nährstoffe regen außerdem den Neuaufbau des kollagenen Bindegewebes in der Haut an und sorgen dafür, dass die Hautoberfläche glatter wird. Das in Mandarinen enthaltene Vitamin E hat einen zusätzlichen Anti-Aging-Effekt auf die Haut. In einer kleinen Mandarine ist also ganz viel drin, das unserem Körper guttut.

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