„Peter Hase“: Kritiker rufen zu Boykott auf

Ein Scherz im Kinderfilm „Peter Hase“ sorgt für Diskussionen. Kritiker fordern jetzt gar einen Boykott des Streifens.

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Die Kinderbuchverfilmung um den Titelhelden Peter Hase sorgt derzeit für Ärger. In der Geschichte geht es um einen Hasen und einen Gartenbesitzer, die im ewigen Streit leben. Der Gartenbesiter ist gegen Brombeeren allergisch. In einer Szene des Films werden die Beeren als Waffe gegen ihn eingesetzt. Darüber kann nicht jeder lachen!

Allergien sind kein Spaß, sagen Kritiker

Das Ganze geht schließlich so weit, dass sich der Gartenbesitzer wegen eines allergischen Schocks Adrenalin spritzen muss. Für Kritiker schießt das eindeutig über die Grenze des guten Geschmacks hinaus. Der US-Verband „Kids with Food Allergies“ warnt auf seiner Facebook-Seite vor dieser Szene: „Eltern sollten sich darüber bewusst sein, bevor ihre Kinder den Film sehen, damit sie mit ihrem Kind darüber sprechen können.“ Außerdem erklären sie, dass Allergien lebensgefährlich sein und ein Schock sogar zum Tod führen könnte. Anschließend wird unter dem Hashtag #boykottpeterrabbit dazu aufgerufen, für den Film gar nicht erst ins Kino zu gehen.

Die Macher reagieren

Die Verantwortlichen des Kinofilms „Peter Hase“ (auf Engisch: „Peter Rabbit“) haben sich bereits für die unsensibel geratene Darstellung von Allergien im Film entschuldigt. Der Film beruht auf der Romanvorlage „Die Geschichte von Peter Hase" der Autorin Beatrix Potter, welche auch gleichzeitig Illustratorin der Werkes ist. Ab dem 22. März 2018 läuft der Film in den deutschen Kinos.

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