Nagelstudio: Frau droht nach Maniküre die Armamputation wegen dieses Utensils

Nagelstudio: Frau droht nach Maniküre die Armamputation wegen dieses Utensils

Für viele Frauen ist es etwas ganz Normales: Der regelmäßige Besuch im Nagelstudio. So auch für eine Frau aus den USA - allerdings hätte sie ihre Maniküre fast das Leben gekostet...

Jayne Sharp aus der US-amerikanischen Stadt Knoxville im Bundesstaat Tennessee geht regelmäßig ins Nagelstudio - für die Amerikanerin ist das mittlerweile zur Routine geworden. Denn schöne und lange Nägel trägt Frau immer gerne, auch wenn manche Trends fragwürdig sind.

Doch dieses eine Mal ist die Mitarbeiterin, die sie behandelt, unaufmerksam und verursacht eine Verletzung am Daumen. Sharp denkt sich nicht viel dabei und geht davon aus, dass der kleine Schnitt schnell abheilen würde, wie NewsChannel 5 berichtet.

Daumen schwillt enorm an

Kurze Zeit darauf beginnt ihr rechter Daumen jedoch zu pochen und zu schmerzen, so dass die US-Amerikanerin die ganze Nacht nicht schlafen kann. Sie geht zum Arzt, weil sie den Ausbruch einer Grippe vermutet, doch als ihr Daumen immer weiter anschwillt wird ihr klar: Das hat nichts Gutes zu bedeuten. Doch es ist nicht Hautkrebs wie bei einer anderen Frau...

Die Ärzte finden schnell den Auslöser für ihr Leid: Es handelt sich dabei um eine "nekrotisierende Fasziitis" - eine bakterielle Infektion, die das Absterben von Gewebe zur Folge hat und tödlich enden kann, sollte sie nicht rechtzeitig behandelt werden. Diese Infektion entsteht meist durch eine offene Wunde, durch die die Bakterien eintreten können.

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Schreckliche Diagnose

Von den Bakterien, die nekrotisierende Fasziitis auslösen, werden Giftstoffe im Körper freigesetzt, die das Gewebe, welches sich in unmittelbarer Nähe befindet, beschädigen. So kann bereits eine kleine Verletzung ausreichen, um gefährlichen Bakterien den Weg in den Körper zu ermöglichen - so wie Sharps kleine Verletzung bei der Maniküre, oder etwa ein Insektenstich. Die Symptome können dabei von pochenden Schmerzen bis hin zu grippeähnlichen Beschwerden reichen.

Jayne Sharp hat Glück im Unglück: Dadurch, dass sie schnell reagiert hat, kann sie auch schnell operiert werden. In mehreren Eingriffen wird das beschädigte Gewebe entfernt und mittlerweile befindet sie sich im Heilungsprozess. Hätten die Mediziner die Infektion mit den lebensbedrohlichen Bakterien erst später erkannt, hätte Sharp womöglich ihren Arm, oder schlimmer noch - ihr Leben verlieren können.

Maximilian Vogel
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