Autistischem Jungen wird Ryanair-Flug verweigert: Dann hat er mit schlimmen Folgen zu kämpfen

Autistischem Jungen wird Ryanair-Flug verweigert: Dann hat er mit schlimmen Folgen zu kämpfen

Ryanair verweigert einem Jungen und seiner Betreuerin den Flug - der Grund dafür ist einfach nur unfassbar...

Als Helen Estellas Sohn Leo mit Ryanair von Alicante nach Großbritannien fliegen will, wird ihm und seiner Betreuerin der Einstieg verweigert - der Grund dafür ist die Puppe, die der Junge bei sich hat, wie tag24.de berichtet.

Boarding verweigert 

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Der 15-Jährige Leo ist Autist - er soll samt einer Betreuerin von Alicante nach England zu seiner Mutter fliegen. Weil er jedoch eine Puppe mit an Board nehmen will, kommt es zu Komplikationen: Ryanair stuft die Puppe als "zusätzliches Handgepäck" ein und verlangt einen Aufpreis von umgerechnet 29 Euro. Weil die Betreuerin nicht einsieht, diese Summe zu bezahlen, wird den beiden der Zugang an Bord verweigert - zusätzlich dazu lassen die Airline-Mitarbeiter die Flughafenpolizei antreten. Zu viel für den autistischen Jungen, der aufgrund der ganzen Aufregung einen Zusammenbruch erleidet, wie seine Mutter wütend auf Facebook schildert: "Mein armer Leo ist am Flughafen in Alicante und wollte seine Puppe mit an Bord nehmen. Er hat einen gewaltigen Zusammenbruch erlitten, nachdem sie fünf Polizisten zu ihm gebracht und ihn nicht ins Flugzeug gelassen haben."

Ryanair entschuldigt sich  

Angeblich habe die Fluglinie nichts von der Krankheit des Jungen gewusst und ihn samt seiner Betreuerin "rausgeschmissen". Durch den massiven Stress muss der Junge erstmal zum Arzt, er sei durch die ganze Situation "extrem verzweifelt" gewesen. Seine Mutter beschimpft die Fluggesellschaft auf Facebook als "Schande" und ist extrem sauer auf die Reaktion der Mitarbeiter. Leo und seine Betreuerin können glücklicherweise am nächsten Tag mit einer anderen Fluggesellschaft ihren Flug dennoch antreten, sie fliegen mit Jet2, deren Mitarbeiter sich laut seiner Mutter Helen rührend um Leo gekümmert haben sollen: "Anna und Mark waren hervorragende Jet2-Angestellte. Sie blieben bei Leo, als sie am Schalter neue Tickets kauften und saßen mit ihm auf dem Boden, als er so ängstlich war und beruhigten ihn", so Helen. Laut der britischen Sun soll sich Ryanair mittlerweile bei Helen Estella entschuldigt haben. 

• Maximilian Vogel
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