Nach Supermarkt-Attentat: Veganerin sorgt für Wut und Zorn in Frankreich

Frankreich ist seit einigen Jahren vom Terrorismus gebeutelt. Nach dem Nizza-Attentat 2016 und dem Anschlag auf den Champs-Elysées 2017 kam es in unserem Nachbarland am 23. März 2018 zu einem Terroranschlag auf einen Supermarkt in Trebès. Eine Veganerin hat nun einen Post auf Facebook veröffentlicht, der landesweit für Empörung sorgt. Ihr droht jetzt sogar eine Haftstrafe wegen Billigung von Terrorismus.

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„Was denn, ihr seid schockiert, wenn ein Mörder von einem Terroristen getötet wird? Ich nicht, ich habe null Mitgefühl für ihn, es gibt eben doch Gerechtigkeit.“ So lauten die Worte einer veganen Facebook-Userin, die sie über einen Fleischer Christian Medvès äußert, der bei dem Terrorattentat auf einen französischen Supermarkt in der Kleinstadt Trèbes in Südfrankreich ums Leben gekommen ist. Der französische Fleisch-Verband hat sie daraufhin wegen Billigung von Terrorismus angezeigt.

Sieben Monate auf Bewährung

Die Polizei wurde nach einem Hinweis des französischen Fleischer-Verbands auf die militante Veganerin aufmerksam und verhaftete sie wegen Verdachts auf Billigung von Terrorismus. Am 29.03. wurde die Französin auf sieben Monate Bewährung verurteilt. Nach den strengen französischen Anti-Terror-Gesetzen kann für jeden, der Terrorismus gut heißt, eine Strafe von bis zu sieben Jahre Gefängnis und 100.000 Euro verhängt werden.

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