Zu viel Spaß kann gefährlich sein: Masturbation kann tödlich enden

Ein Gerichtsmediziner enthüllt, dass in Deutschland jedes Jahr um die 100 Menschen während der Solo-Masturbation sterben. Wir erklären dir, was es damit auf sich hat.

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Sprüche, die einen Orgasmus mit dem „siebten Himmel“ verbinden, erscheinen durch diese Enthüllung in einem anderen Licht. Man kann sogar an zu großer Lust sterben, wenn man dabei ein zu hohes Risiko eingeht.

Um die Menschen auf die einhergehenden Risiken aufmerksam zu machen, erklärt der Gerichtsmediziner Harald Voss, welche Gefahren die Masturbation mit sich bringt.

Zahl der Todesfälle pro Jahr ist deutlich greifbar

Jedes Jahr sterben in Deutschland zwischen 80 und 100 Personen an den Folgen einer Masturbation. Dabei muss aber ein wichtiger Punkt angemerkt werden:

Diese Menschen sind nur gestorben, weil sie besonders riskante Elemente in ihre Masturbation eingebaut haben, um damit ihr Lustgefühl zu vergrößern.

Voss hat mit BILD über seine Untersuchung und ihre Ergebnisse gesprochen. Die genannten Todesfälle betreffen zuerst einmal hauptsächlich Männer.

Gefährliche Spielchen

Die beiden häufigsten Todesursachen sind dann entweder ein Elektroschock oder der sogenannte autoerotische Erstickungstod. Im letzteren Fall schneiden sich die betreffenden Personen selbst die Luftzufuhrt ab.

Meist ist ein über den Kopf gezogener Plastiksack die Ursache für den Sauerstoffmangel, oder die Betroffenen erdrosseln sich selbst mit einem Strick. Voss sagt gegenüber BILD:

Dass man bewusstlos wird, geht schneller als die Leute denken. Wenn zum Beispiel beide Halsschlagadern abgepresst werden, dauert es maximal 30 Sekunden.

Der Versuch, das Lustgefühl zu erhöhen

Man stirbt also nicht wegen des reinen Akts des Masturbierens. Manche Menschen wollen allerdings ihr Lustgefühl erhöhen und bauen dann noch Extras in ihr Spielchen ein, die sehr riskant sein können.

Man darf also davon ausgehen, dass der autoerotische Erstickungstod im Rahmen der verschiedenen Masturbationstechniken die häufigste Todesursache darstellt.

Da verwundert es auch nicht, dass diese Art von Todesursache oft bei Personen zu beobachten ist, die sadomasochistische Praktiken anwenden.

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