Mogelpackungen: So ziehen Handel und Firmen euch klammheimlich das Geld aus der Tasche

  • In der Schachtel wäre für 15g mehr Platz gewesen.
  • Die Anzahl ist angegeben, jedoch ist unklar, wie groß der Zwieback wirklich ist.
  • Die neue Verpackung soll zwar extra viel Soße beinhalten, ist in Wirklichkeit aber viel kleiner als das alte Glas.
  • In der neuen, undurchsichtigen Aktionsflasche sind 65ml weniger enthalten. Jedoch sind beide Flaschen gleich groß.
  • Die Schachtel hat einen doppelten Boden und eine extra dicke Seitenwand. Damit wird eine größere Flasche vorgegaukelt.

Die Hamburger Verbraucherzentrale führt seit mehreren Jahren eine Liste mit Produkten, auf der sogenannte Mogelpackungen vermerkt sind. Es handelt sich hier um Ware, deren Preise oft klammheimlich in die Höhe getrieben werden, ohne dass der Verbraucher dies mitbekommt. Wir erklären euch, wie das möglich ist.

Wer kennt das nicht? Man findet etwas im Supermarkt, möchte es ausprobieren und kauft es und dann. Einmal zu Hause macht man die Packung auf und merkt, dass man auf einen fiesen Trick des Einzelhandels oder der Hersteller reingefallen ist.

Weniger Inhalt, der Preis bleibt

Damit der Kunde nicht mitbekommt, dass er für dasselbe Geld weniger bekommt, gehen Handel und Hersteller subtil vor. Die Hamburger Verbraucherzentrale erklärt die Taktik mit folgendem Beispiel: "Kunden haben sich an den Preis eines Produktes gewöhnt, sagen wir 2,99 Euro. Statt sie jetzt durch eine nominale Preiserhöhung, sagen wir auf 3,49 Euro, vom Kauf abzuhalten, wird die Preiserhöhung verschleiert, indem bei gleichem Preis weniger Inhalt in die Packung gegeben wird. Manchmal ist es auch der Handel, der eine Preissenkung des Herstellers nicht an die Verbraucher weitergibt." Auch wird gern mit Verpackungen getrickst, sodass man nur das Gefühl hat, man bekäme ordentlich etwas für sein Geld. So passiert es, dass wir vielleicht nicht mehr Geld ausgeben, aber wir erhalten dafür weniger. Wir haben für euch eine kleine Auswahl solcher Mogelpackungen für euch zusammengetragen. Die Mogelpackung des Monats sind momentan übrigens Cornflakes. Wer möchte, kann teilweise Stellungnahmen der Unternehmen zu den Vorwürfen auf der Seite der Verbraucherzentrale nachlesen. Entscheidet dann selbst, ob ihr den Unternehmen Glauben schenkt oder nicht. Auf jeden Fall findet man das Geld leider nicht auf der Straße, also macht die Augen beim nächsten Einkauf auf! Falls ihr richtig knapp bei Kasse seid, könnt ihr euch auch informieren, wie man mit 50 Euro pro Woche eine ganze Familie ernähren kann.

Simone Haug
#Imrealnotperfect – mit diesem Hashtag lernt ihr eure Aknenarben lieben

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