Abnehmen mit Erfolg: Das steckt hinter der 5:2-Diät

Bald ist es wieder Zeit, um sich gute neue Vorsätze zu fassen. Wer abnehmen möchte, kann es mit der 5:2-Diät versuchen.

Nach Paleo, Hara Hachi Bu oder Intervallfasten soll uns jetzt ein neuer Diät-Trend dabei helfen, überschüssige Pfunde zu verlieren. Die 5:2-Methode zählt zwar auch zum Intervallfasten, hat der weitverbreiteten 16:8-Methode einen großen Vorteil.

Die Vorteile der 5:2-Diät

Die Einordnung 5:2 bezieht sich in diesem Fall auf Tage und bedeutet, dass man an fünf Tagen in der Woche regulär und uneingeschränkt essen kann, die Nahrungszufuhr an den restlichen zwei Tagen aber auf 500 Kalorien reduzieren sollte. Alkohol, Snacks, Brot, Nudeln oder Kartoffeln sind an den Fastentagen also tabu. Stattdessen stehen Gemüse, Obst, eine Portion Eiweiß, Wasser oder ungesüßter Tee auf der Speisekarte.

Der Vorteil dieser Diät ist, dass sie sehr flexibel ist und sich gut in den Alltag integrieren lässt. Der moderate Gewichtsverlust führt in der Regel zu keinem Jo-Jo-Effekt und man muss seine Ernährung nicht komplett umstellen. Was allerdings auch dazu führen kann, dass man an den Nicht-Fastentagen zu viel und zu ungesund isst. Wer langfristig abnehmen möchte, sollte also die ganze Woche über auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung achten.

"Einfacher und attraktiver"

Auch eine neue Studie der Queen Mary University in London hat einen genaueren Blick auf die 5:2-Diät geworfen und zieht eine positive Bilanz: Nach einem Jahr konnten die meisten Teilnehmer einen deutlichen Gewichtsverlust verzeichnen. Dafür haben die Forscher 300 übergewichtige Menschen rekrutiert, in drei Gruppen unterteilt und zwölf Monate lang beobachtet.

Die Gruppen haben sich ein Jahr lang jeweils an eine gewöhnliche Diät, eine unbegleitete sowie eine begleitete 5:2-Diät halten. Die Ergebnisse zeigen, dass 15 Prozent der Teilnehmer der ersten Gruppe mindestens fünf Prozent ihres Körpergewichts verloren haben. In den Gruppen der 5:2-Diät waren es immerhin 18 Prozent beziehungsweise 28 Prozent.

In Gesprächen haben die Wissenschaftler herausgefunden, dass das vor allem an den deutlich positiveren Erfahrungen liegt, die die 5:2-Gruppen im Gegensatz zur ersten Gruppe gemacht haben. Psychologin Katie Myers Smith fasst in der Studie zusammen:

Wir haben festgestellt, dass die 5:2-Diät den traditionellen Ansätzen in Bezug auf die Gewichtsabnahme zwar nicht überlegen war, die Nutzer aber diesen Weg bevorzugten, da er einfacher und attraktiver war.
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