Angst vor Langzeitfolgen der Impfung: Arzt macht klare Ansage

Viele fürchten sich immer noch vor den Langzeitfolgen der Impfstoffe und wollen sich deshalb nicht gegen das Coronavirus impfen lassen. Ein Arzt enthüllt, ob wir uns wirklich Sorgen machen müssen.

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Schon seit über einem halben Jahr wird in Deutschland geimpft. Dennoch fürchten noch immer zahlreiche Menschen Langzeitfolgen der Covid-Impfung, wie jene, die nach der Johnson&Johnson-Impfung aufgetreten sind.

"Es ist ein Märchen"

Im Interview mit dem französischen Sender Europe 1 versichert Olivier Épaulard, Professor für Infektionskrankheiten an der CHU in Grenoble, dass es keine wissenschaftlichen Belege für irgendwelche Langzeitfolgen gebe, ihm zufolge sind sie nichts weiter als "ein Märchen".

"Unerwünschte Nebenwirkungen der Impfungen sind sehr selten", erklärt der Professor und wenn, dann seien sie bekannt. In der Regel träten diese zwischen 2 Wochen und drei Monaten nach der Impfung auf, "so wie es bei der Grippeimpfung 2009 der Fall war".

Zeitraum der Nebenwirkungen bereits überschritten

Laut dem Professor haben wir den Risikozeitraum von zwei bis drei Monaten bereits weit überschritten und er fügt hinzu:

Wenn der Körper eine Immunabwehr aufbaut, resultieren daraus keine unerwünschten Langzeitfolgen. Sowas gibt es nicht!

Seit Beginn der Impfkampagne wurden in Deutschland 46,4 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft und 49.806.108 Menschen haben mindestens eine Dosis erhalten. Angesichts der steigenden Infektionen mit der Delta-Variante könnte es sein, dass eine dritte Dosis notwendig wird.