Aspirin gegen Brustkrebs? Neue Studie liefert vielversprechende Ergebnisse

Was wäre, wenn Aspirin gegen Brustkrebs helfen könnte? Eine neue Studie liefert vielversprechende Ergebnisse. Wir klären euch auf, was es damit auf sich hat.

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Aspirin oder auch allgemein Acetylsalicylsäure ist ein Schmerzmittel, findet aber auch einen Einsatz in Bezug auf Blutgerinnung. Eine neue Studie setzt sich mit der Wirkung von Aspirin bei Brustkrebs-Patientinnen ein.

Entzündungshemmende Eigenschaften von Aspirin ausschlaggebend

Die Christie NHS Foundation Trust in Manchester, England, führt die Studie durch an Patientinnen, die an einem dreifach negativen Brustkrebs leiden. Es werden immer neuere Behandlungsmöglichkeiten gesucht, um diese Art von Brustkrebs zu behandeln.

Bei dieser besonders aggressiven Form von Brustkrebs konnte in dieser Studie entdeckt werden, was erfolgreiche Tierversuche bereits gezeigt haben: Vielversprechende Ergebnisse zeigen sich mit der Behandlung von Aspirin.

Doch ist es hier nicht die schmerzlindernde Wirkung der Acetylsalicylsäure, sondern es hat sich gezeigt, dass die entzündungshemmenden Eigenschaften von Aspirin auf den Tumor ansprechen.

Vielleicht könnte Aspirin auch bei der Vorbeugung gegen Brustkrebs helfen. National Cancer Institute@Unsplash

Brustkrebs vorbeugen und Verbreitung verringern

Wie die BBC berichtet erhalten die Patientinnen vor einer OP und Chemotherapie Aspirin sowie das Immuntherapie-Medikament Avelumab. Wenn die Studie den erhofften Verlauf zeigt, könnten weitere klinische Tests auf den unheilbaren sekundären dreifachen Brustkrebs durchgeführt werden.

Zurzeit ist es jedoch noch zu früh, um die Einnahme von Aspirin im Falle von Brustkrebs zu empfehlen. Doch hofft die Forschung auf positive Ergebnisse.

Wenn dies gelinge, könnte das allgemein bekannte Schmerzmittel Aspirin dabei eingesetzt werden, Brustkrebs vorzubeugen, und sowie mit dessen Hilfe das Risiko einer Verbreitung im Körper verringern könnte.