Aufgedeckt: Woher kommen die Schmetterlinge in unserem Bauch, wenn wir aufgeregt sind?

Habt ihr euch auch schon mal gefragt, woher dieses kribbelige Gefühl im Bauch kommt, wenn ihr aufgeregt oder nervös seid? Für die berühmten Schmetterlinge im Bauch gibt es tatsächlich eine überraschend wissenschaftliche Erklärung.

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Wenn ihr ein Date habt oder euch auf ein wichtiges Vorstellungsgespräch vorbereitet, kann es passieren, dass es in eurem Bauch heftig zu kribbeln beginnt, eben wie ein riesiger Schwarm Schmetterlinge, der darin herumschwirrt.

Woher kommt dieses Gefühl?

Genau wie wenn eure Wangen rot werden, weil euch etwas peinlich ist, lässt sich dieses allzu bekannte Gefühl durch die sogenannten "Kampf-oder-Flucht-Instinkte" unseres Körpers erklären.

Diese automatische Reaktion wird in unserem Körper ausgelöst, wenn wir mit einem Problem konfrontiert werden, dem wir uns entweder stellen oder vor dem wir an einen sicheren Ort fliehen müssen.

Pablo Vandenabeele, klinischer Leiter für den Bereich Mental Health bei der Bupa UK Insurance, erklärt, woher dieses Gefühl wirklich kommt, denn es gibt eine wissenschaftliche Erklärung dafür:

Das Nervensystem hilft euch, euch auf das vorzubereiten, was voraussichtlich passieren wird. Wenn ihr nervös werdet, schüttet euer Körper Adrenalin aus, das beschleunigt eure Herzfrequenz und lässt das Blut aus eurem Bauch in die Arme und Beine fließen.
Blut aus Beinen und Armen fließt durch den Bauch bei Aufregung und hinterlässt ein kribbeliges Gefühl.  martin-dm@Getty Images

Wie können wir dieses Gefühl kontrollieren?

Ganz, können wir dieses Gefühl nie loswerden, allerdings gibt es Techniken, mit denen sich Angstgefühle reduzieren lassen und diese können auch gegen das Kribbeln im Bauch helfen.

Unser Magen reagiert besonders empfindlich auf Emotionen wie Angst, Sorgen und Trauer, daher können diese Emotionen laut Vandenabeele auch zu bestimmten Symptomen in unserer Magengegend führen.

Eine der besten Möglichkeiten, diese Gefühle zu kontrollieren, ist sich in Achtsamkeit zu üben aber auch mithilfe von Meditation, Atemtechniken und Visualisierungsübungen kann man sie lindern. Darüber hinaus ist es wichtig, dass ihr euch um euren Körper kümmert, euch gesund ernährt, euch bewegt und ausreichend Schlaf bekommt.