Meckern auf der Arbeit: Darum ist es gut für eure Gesundheit
Meckern auf der Arbeit: Darum ist es gut für eure Gesundheit
Weiterlesen

Meckern auf der Arbeit: Darum ist es gut für eure Gesundheit

Einer Professorin der Universität in Melbourne zufolge ist es sehr gesund, sich bei der Arbeit zu beschweren. Passt euch das etwa auch ganz gut in den Kram?

Das Unternehmen, eure Vorgesetzten, das Essen, die neuen Veränderungen: Ihr findet immer einen Grund, euch bei der Arbeit zu beschweren? Dann tut ihr euch etwas Gutes!

Laut den Ergebnissen der Professorin Vanessa Pouthier von der Universität in Melbourne ist es durchaus empfehlenswert, bei der Arbeit mal so richtig den Dampf abzulassen. Warum, erklären wir euch hier.

Studie im Krankheitswesen

Die Forscherin hat ihre Studie mit Krankenpflegern und Ärzten durchgeführt und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass es sich positiv auf das Wohlbefinden bei der Arbeit und die Arbeit selber auswirkt, wenn man sich unter Kollegen über den Arbeitsplatz aufregt.

Jeder hat mal etwas zu nörgeln: Noch besser, wenn es sogar gesund ist. Flying Colours Ltd@Getty Images

Gemeinsame Nörgelei verbindet

“Die Rituale des Beschwerens helfen den Medizinern und Krankenpflegern, herauszufinden, dass sie nicht alleine mit ihren Problemen sind“, erklärt die Forscherin.

Das heißt im Klartext: Wenn ihr euch bei der Arbeit beschwert, leidet ihr und ihr bringt euren Frust zum Ausdruck. Noch besser: ihr lasst alle negativen Gedanken und Gefühle, die euch belasten, heraus.

Beim Beschweren gilt allerdings Qualität vor Quantität: Eine Minute pro Tag reicht zum Nörgeln vollkommen aus. Wichtig ist außerdem: Man beschwert sich mit den Kollegen, nicht über sie, denn jemand, der sich ausgeschlossen fühlt, wird unglücklich und das ist nicht Sinn der Sache.

All seinen Unmut in der Gruppe herauszulassen, stärkt den Zusammenhalt zwischen den Kollegen und das wiederum bedeutet: Je besser die Arbeitsatmosphäre, desto besser die Produktivität.

Von Maximilian Vogel

Keine Verbindung
Bitte Einstellungen prüfen